linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!

Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann werde aktiv in einer unserer Basisgruppen. Wenn du nicht weißt, wie du mit den Gruppen vor Ort Kontakt aufnehmen sollst oder sollte es in deiner Nähe noch keine Basisgruppe geben, dann wende dich an den Landessprecher*innenrat und schreibe eine E-Mail an sprecherinnen@linksjugend-solid-rlp.de.

Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.

 

Zum wiederholten Mal fand am ersten Samstag des Monats, dem 05.10.2019, eine Demonstration des rechten „Frauenbündnis Kandel
Zum wiederholten Mal fand am ersten Samstag des Monats, dem 05.10.2019, eine Demonstration des rechten „Frauenbündnis Kandel" in der südpfälzischen Stadt Landau statt. Die linksjugend ['solid] Basisgruppe vor Ort meldete einen Gegenprotest unter dem Motto „Solidarität statt Hetze“ an. Dem Aufruf folgten, laut der Polizeidirektion Landau, bis zu 120 Menschen von vielen Bündnissen aus der Region, um zu verhindern, dass die rechte Hetze von Kurz auf Gehör trifft. Dabei hielt auch unsere Genossin Isabell aus dem Landessprecher*innenrat eine kämpferische Rede. In dieser erklärte sie konkret, wie das ausbeuterische System des Kapitalismus den Faschisten in die Karten spielt, und dass einzig und allein dessen Symptome, wie beispielsweise Propaganda von Marco Kurz, durch den Umsturz dieses Systems an der Wurzel bekämpft werden können. Das meint, dass vor allem Organisationen wie die linksjugend ['solid], und die Partei DIE LINKE als Opposition, radikale Forderungen gegenüber ungerechten politischen Maßnahmen vertreten müssen, um den Wandel zu einer gerechten und sozialistischen Gesellschaft herbeiführen zu können. Wichtig ist also vor allem die praktische Präsenz dieser Organisationen als „Alternative“, welche als Teil des Proletariats gemeinsam mit den Proletarier*innen für ihre Interessen kämpft. Nur so können Arbeiter*innen, Studierende, Schüler*innen und Erwerbslose für ihre Zukunft kämpfen, im Bewusstsein, wer wirklich für ihre Interessen kämpft. Nur, wenn wir weiterhin offen als basisdemokratischer, radikaler und sozialistischer Verband auf Demonstrationen für eine lebenswerte Zukunft eintreten, können wir tatsächlich in unseren Positionen von den Menschen ernst genommen werden.Weiterlesen auf www.solid-rlp.de#linksjugend #Landau #antifa
Die USA wird sich aus Nordsyrien zurückziehen. Dies gab das Weiße Haus vor ein paar Tagen bekannt.
Damit geben sie gleichzeitig Erdogan grünes Licht, um gegen sogenannte Terroristen vorzugehen. Gemeint sind die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten. Die Türkei positioniert deshalb schweres Kriegsgerät an der Grenze. Sie bereitet eine Großoffensive vor. Nun hat diese drohende Offensive wohl begonnen. Es ist mit einem Blutbad zu rechnen.
Damit wurde dem kurdischem Volk, das Messer in den Rücken gestoßen. Wie so oft in seiner Geschichte, nachdem sie im Interesse imperialistischer Mächte kämpften.  Dies hat leider auch mit der Haltung der YPG-Führung zu tun. In einigen Texten warnten wir schon vor einer zu engen Kooperation mit den amerikanischen Streitkräften, abseits von taktischen Fragen. Diese sind nämlich die Fußsoldaten des amerikanischen Imperialismus. Dieser hat keinerlei Interesse am Frieden in der Region, sondern nur an geopolitischen Interessen.
Auch der Einmarsch der türkischen Truppen hat ganz klare Gründe. Erdogan versucht damit, von innenpolitischen Problemen abzulenken. Hierzu zählt beispielsweise die wachsenden Armut eines Großteils der Bevölkerung. Gleichzeitig ist es sein Anliegen die Bewegung für ein unabhäniges Kurdistan zu zerschlagen. Dieses würde nämlich auch Gebiete im Osten der Türkei miteinbeziehen. Der Krieg der Türkei gegen das kurdische Volk ist daher auch ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Er missachtet die Interessen der türkischen Arbeitenden und Armen. Nicht Erdogan oder seine Familie kämpfen in der ersten Reihe und sterben für ihre Interessen, sondern einfache Menschen. Langfristiger Frieden kann nur durch den gemeinsamen Kampf der türkischen und kurdischen Arbeiter*innen erreicht werden. Ziel muss eine Welt ohne Krieg, Hunger und Armut sein.
Auch die Herrschenden in Deutschland sind involviert. Ihre gespielte Empörung sollte als solche entlarvt werden. Denn die Waffen, mit denen Erdogan nun Krieg führt, kommen u. a. von deutschen Firmen. Und das mit einer freundlicher Genehmigung der deutschen Bundesregierung!
Weiter: solid-rlp de
#Kurdistan #Türkei #ypg #ypj
Die USA wird sich aus Nordsyrien zurückziehen. Dies gab das Weiße Haus vor ein paar Tagen bekannt. Damit geben sie gleichzeitig Erdogan grünes Licht, um gegen sogenannte Terroristen vorzugehen. Gemeint sind die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten. Die Türkei positioniert deshalb schweres Kriegsgerät an der Grenze. Sie bereitet eine Großoffensive vor. Nun hat diese drohende Offensive wohl begonnen. Es ist mit einem Blutbad zu rechnen. Damit wurde dem kurdischem Volk, das Messer in den Rücken gestoßen. Wie so oft in seiner Geschichte, nachdem sie im Interesse imperialistischer Mächte kämpften.  Dies hat leider auch mit der Haltung der YPG-Führung zu tun. In einigen Texten warnten wir schon vor einer zu engen Kooperation mit den amerikanischen Streitkräften, abseits von taktischen Fragen. Diese sind nämlich die Fußsoldaten des amerikanischen Imperialismus. Dieser hat keinerlei Interesse am Frieden in der Region, sondern nur an geopolitischen Interessen. Auch der Einmarsch der türkischen Truppen hat ganz klare Gründe. Erdogan versucht damit, von innenpolitischen Problemen abzulenken. Hierzu zählt beispielsweise die wachsenden Armut eines Großteils der Bevölkerung. Gleichzeitig ist es sein Anliegen die Bewegung für ein unabhäniges Kurdistan zu zerschlagen. Dieses würde nämlich auch Gebiete im Osten der Türkei miteinbeziehen. Der Krieg der Türkei gegen das kurdische Volk ist daher auch ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Er missachtet die Interessen der türkischen Arbeitenden und Armen. Nicht Erdogan oder seine Familie kämpfen in der ersten Reihe und sterben für ihre Interessen, sondern einfache Menschen. Langfristiger Frieden kann nur durch den gemeinsamen Kampf der türkischen und kurdischen Arbeiter*innen erreicht werden. Ziel muss eine Welt ohne Krieg, Hunger und Armut sein. Auch die Herrschenden in Deutschland sind involviert. Ihre gespielte Empörung sollte als solche entlarvt werden. Denn die Waffen, mit denen Erdogan nun Krieg führt, kommen u. a. von deutschen Firmen. Und das mit einer freundlicher Genehmigung der deutschen Bundesregierung! Weiter: solid-rlp de #Kurdistan #Türkei #ypg #ypj
Nach dem es am Dienstag bereits zu Streiks in Mainz und Ingelheim kam, stehen heute die Busse an der Mosel still. Ver.di rief die Kolleg*innen von DB-Regio Bus Rhein-Mosel GmbH und der MB Moselbahn Verkehrsbetriebsgesellschaft mbH dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Auslöser der Streiks sind die stockenden Tarifverhandlungen, welche sich aktuell in der 11. Verhandlungsrunde befinden. Die Arbeitgeber sind aber weiterhin nicht bereit, auf die Forderungen einzugehen. Wir zeigen uns solidarisch mit dem Arbeitskampf der Busfahrer*innen und fordern alle Menschen dazu auf, es uns gleich zu tun.
Oft erfahren die Streikenden Ablehnung und Unmut, da durch den Streik der öffentliche Verkehr eingeschränkt wird. Dies zeigt, wie wichtig diese Berufsgruppe für die öffentliche Daseinsvorsorge ist. Dass es jetzt zu Streiks kommt, ist nicht ihnen anzulasten, sondern den uneinsichtigen Arbeitgeber*innen. Alle Kolleg*innen haben ein Recht auf höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen.
Wir stützen die Forderungen nach höheren Löhnen, einem 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld, besseren Zuschlägen für Arbeit an Sonn-, Feitertagen und in der Nacht sowie einer Arbeitszeitverkürzung.
Außerdem fordern wir die vollständige Verstaatlichung von Nah- und Fernverkehr. Mobilität darf nicht durch die Profitgier von privaten Investoren eingeschränkt werden. Der ÖPNV muss allen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Taktung und das Streckennetz müssen massiv ausgebaut werden. Finanziert werden kann dies durch höhere Besteuerung von großen Konzernen und Superreichen.
Den streikenden Kolleg*innen gilt unsere volle Anerkennung und Solidarität!#linksjugend #Streik #verdi #Bus #ÖPNV
Nach dem es am Dienstag bereits zu Streiks in Mainz und Ingelheim kam, stehen heute die Busse an der Mosel still. Ver.di rief die Kolleg*innen von DB-Regio Bus Rhein-Mosel GmbH und der MB Moselbahn Verkehrsbetriebsgesellschaft mbH dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Auslöser der Streiks sind die stockenden Tarifverhandlungen, welche sich aktuell in der 11. Verhandlungsrunde befinden. Die Arbeitgeber sind aber weiterhin nicht bereit, auf die Forderungen einzugehen. Wir zeigen uns solidarisch mit dem Arbeitskampf der Busfahrer*innen und fordern alle Menschen dazu auf, es uns gleich zu tun. Oft erfahren die Streikenden Ablehnung und Unmut, da durch den Streik der öffentliche Verkehr eingeschränkt wird. Dies zeigt, wie wichtig diese Berufsgruppe für die öffentliche Daseinsvorsorge ist. Dass es jetzt zu Streiks kommt, ist nicht ihnen anzulasten, sondern den uneinsichtigen Arbeitgeber*innen. Alle Kolleg*innen haben ein Recht auf höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Wir stützen die Forderungen nach höheren Löhnen, einem 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld, besseren Zuschlägen für Arbeit an Sonn-, Feitertagen und in der Nacht sowie einer Arbeitszeitverkürzung. Außerdem fordern wir die vollständige Verstaatlichung von Nah- und Fernverkehr. Mobilität darf nicht durch die Profitgier von privaten Investoren eingeschränkt werden. Der ÖPNV muss allen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Taktung und das Streckennetz müssen massiv ausgebaut werden. Finanziert werden kann dies durch höhere Besteuerung von großen Konzernen und Superreichen. Den streikenden Kolleg*innen gilt unsere volle Anerkennung und Solidarität!#linksjugend #Streik #verdi #Bus #ÖPNV
Solidarität mit den Kolleg*innen bei Riva Stahl!Bei Riva/H.E.S. in Trier und Horath wird gestreikt. Die Kolleg*innen traten in Streik, um endlich einen Tarifvertrag zu erkämpfen. Jetzt stehen sie schon 12 Wochen vor dem Werkstor. Dabei sind jetzt schon zwei Dinge besonders: es handelt sich zum einen um den ersten Streik in den Werken und zum anderen, um den längsten Streik in der Geschichte in Rheinland-Pfalz.Mit einem Abschluss eines Tarifvertrags würden die Kolleg*innen 20 – 30% mehr verdienen. Für viele macht das einen riesigen Unterschied aus. So erzählt ein Arbeiter, dass er sich gerade nicht einmal die Pflege für seine kranke Frau leisten kann. Dem Boss von Riva/H.E.S. ist dies aber egal. Gerade finden keine weiteren Gespräche mehr statt. Der Grund dafür? Der Chef von Riva/H.E.S. befindet sich im Urlaub!
Wir wissen das Streiks Kraft raubend sein können, insbesondere, wenn sie sich in die Länge ziehen und eine schnelle Einigung nicht in Sicht ist. Schnell können Zweifel und Ängste aufkommen, dass man vielleicht doch keine Verbesserungen erkämpfen wird oder sogar am Ende seinen Job ganz verlieren wird. Daher wollen wir von der linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz sicherstellen, dass wir an eurer Seite stehen und euch im Kampf unterstützen. Wir werden, wo es uns möglich ist, auf euren Streik aufmerksam machen und Solidarität organisieren.Wir denken, dass es wichtig ist, offen über den Streik zu informieren, z.B. in Form von Flugblattaktionen, Demonstrationen und Infoveranstaltungen. Dies wäre auch die Aufgabe des DGBs bzw. seiner Mitgliedsgewerkschaften. Dort sehen wir allerdings noch Verbesserungsbedarf.
Wir rufen dazu auf, sich solidarisch mit dem Streik bei Riva/H.E.S. in Trier und Horath zu zeigen und wünschen den Kolleg*innen auch weiterhin viel Kraft! Gemeinsam sind wir stark!Den ganzen Text findet ihr hier:
https://solid-rlp.de/2019/solidaritaet-mit-den-kolleginnen-bei-riva-stahl/#solidarität #linksjugend #streik #socialism
Solidarität mit den Kolleg*innen bei Riva Stahl!Bei Riva/H.E.S. in Trier und Horath wird gestreikt. Die Kolleg*innen traten in Streik, um endlich einen Tarifvertrag zu erkämpfen. Jetzt stehen sie schon 12 Wochen vor dem Werkstor. Dabei sind jetzt schon zwei Dinge besonders: es handelt sich zum einen um den ersten Streik in den Werken und zum anderen, um den längsten Streik in der Geschichte in Rheinland-Pfalz.Mit einem Abschluss eines Tarifvertrags würden die Kolleg*innen 20 – 30% mehr verdienen. Für viele macht das einen riesigen Unterschied aus. So erzählt ein Arbeiter, dass er sich gerade nicht einmal die Pflege für seine kranke Frau leisten kann. Dem Boss von Riva/H.E.S. ist dies aber egal. Gerade finden keine weiteren Gespräche mehr statt. Der Grund dafür? Der Chef von Riva/H.E.S. befindet sich im Urlaub! Wir wissen das Streiks Kraft raubend sein können, insbesondere, wenn sie sich in die Länge ziehen und eine schnelle Einigung nicht in Sicht ist. Schnell können Zweifel und Ängste aufkommen, dass man vielleicht doch keine Verbesserungen erkämpfen wird oder sogar am Ende seinen Job ganz verlieren wird. Daher wollen wir von der linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz sicherstellen, dass wir an eurer Seite stehen und euch im Kampf unterstützen. Wir werden, wo es uns möglich ist, auf euren Streik aufmerksam machen und Solidarität organisieren.Wir denken, dass es wichtig ist, offen über den Streik zu informieren, z.B. in Form von Flugblattaktionen, Demonstrationen und Infoveranstaltungen. Dies wäre auch die Aufgabe des DGBs bzw. seiner Mitgliedsgewerkschaften. Dort sehen wir allerdings noch Verbesserungsbedarf. Wir rufen dazu auf, sich solidarisch mit dem Streik bei Riva/H.E.S. in Trier und Horath zu zeigen und wünschen den Kolleg*innen auch weiterhin viel Kraft! Gemeinsam sind wir stark!Den ganzen Text findet ihr hier: https://solid-rlp.de/2019/solidaritaet-mit-den-kolleginnen-bei-riva-stahl/#solidarität #linksjugend #streik #socialism
Bericht vom 4. Bildungswochenende der linksjugend ['solid] Rheinland-PfalzAm letzten Wochenende, vom 23.-25. August 2019, fand zum 4. Mal unser jährliches Bildungswochenende im Wormser Nibelungenturm statt. An diesem beteiligten sich über das Wochenende etwa 40 Menschen. Von unseren Basisgruppen waren insbesondere Menschen aus Mainz, Alzey, Kaiserslautern, Worms, Neustadt und Landau anwesend. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Genoss*innen aus Hamm, Hessen, Berlin und Aachen.
Insgesamt bestand die Bildungsarbeit aus elf Workshops. Den Auftakt bildete am Freitagabend eine ausführliche Debatte über faschistische Strukturen in Rheinland-Pfalz. Darauf aufbauend hatte ein Workshop am Samstagmorgen Strategien gegen rechts zum Thema. Außerdem gab es Vorträge mit anschließenden Debatten zu den Themen Prostitution, Verfassungsschutz, Pflegenotstand und sozialistischer Feminismus. Zudem wurde auch in zwei Workshops über die aktuelle Lage in Österreich und in Hong Kong referiert. Als Lektüre für einen Lesekreis diente dieses Jahr Rosa Luxemburgs Klassiker „Massenstreik, Partei und Gewerkschaft“. Ein besonderes Highlight war die Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie von Prof. Friedrich Voßkühler. Diesen und andere Workshops wird es auch bald online zu finden geben.
Außer spannenden Referaten und guten Diskussionen, konnten die Teilnehmenden auch praktisch im Rahmen der kleinen Boxschule, bei welcher man sich sportlich betätigen konnte, an Erfahrung dazulernen und den Samstagabend bei einem grandiosen Konzert der Band „Freidenkeralarm“ ausklingen lassen. Bei letzterer wollen wir uns nochmal besonders für den gelungenen Abend bedanken.
Es freut uns, dass sich wieder zahlreiche Menschen an unserem Bildungswochenende beteiligt haben. Es wurde viel gemeinsam diskutiert, gekocht und gelacht. Ebenfalls konnte noch eine Solidaritätsaktion mit den Massenprotesten in Hong Kong organisiert werden. Wir sehen es als sehr wichtig an, dass wir uns gegenseitig schulen, miteinander vernetzen und diskutieren. Nur so können wir es schaffen, das kapitalistische System zu stürzen und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Gemeinsam hin zum Sozialismus!
Bericht vom 4. Bildungswochenende der linksjugend ['solid] Rheinland-PfalzAm letzten Wochenende, vom 23.-25. August 2019, fand zum 4. Mal unser jährliches Bildungswochenende im Wormser Nibelungenturm statt. An diesem beteiligten sich über das Wochenende etwa 40 Menschen. Von unseren Basisgruppen waren insbesondere Menschen aus Mainz, Alzey, Kaiserslautern, Worms, Neustadt und Landau anwesend. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Genoss*innen aus Hamm, Hessen, Berlin und Aachen. Insgesamt bestand die Bildungsarbeit aus elf Workshops. Den Auftakt bildete am Freitagabend eine ausführliche Debatte über faschistische Strukturen in Rheinland-Pfalz. Darauf aufbauend hatte ein Workshop am Samstagmorgen Strategien gegen rechts zum Thema. Außerdem gab es Vorträge mit anschließenden Debatten zu den Themen Prostitution, Verfassungsschutz, Pflegenotstand und sozialistischer Feminismus. Zudem wurde auch in zwei Workshops über die aktuelle Lage in Österreich und in Hong Kong referiert. Als Lektüre für einen Lesekreis diente dieses Jahr Rosa Luxemburgs Klassiker „Massenstreik, Partei und Gewerkschaft“. Ein besonderes Highlight war die Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie von Prof. Friedrich Voßkühler. Diesen und andere Workshops wird es auch bald online zu finden geben. Außer spannenden Referaten und guten Diskussionen, konnten die Teilnehmenden auch praktisch im Rahmen der kleinen Boxschule, bei welcher man sich sportlich betätigen konnte, an Erfahrung dazulernen und den Samstagabend bei einem grandiosen Konzert der Band „Freidenkeralarm“ ausklingen lassen. Bei letzterer wollen wir uns nochmal besonders für den gelungenen Abend bedanken. Es freut uns, dass sich wieder zahlreiche Menschen an unserem Bildungswochenende beteiligt haben. Es wurde viel gemeinsam diskutiert, gekocht und gelacht. Ebenfalls konnte noch eine Solidaritätsaktion mit den Massenprotesten in Hong Kong organisiert werden. Wir sehen es als sehr wichtig an, dass wir uns gegenseitig schulen, miteinander vernetzen und diskutieren. Nur so können wir es schaffen, das kapitalistische System zu stürzen und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Gemeinsam hin zum Sozialismus!