linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!

Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann werde aktiv in einer unserer Basisgruppen. Wenn du nicht weißt, wie du mit den Gruppen vor Ort Kontakt aufnehmen sollst oder sollte es in deiner Nähe noch keine Basisgruppe geben, dann wende dich an den Landessprecher*innenrat und schreibe eine E-Mail an sprecherinnen@linksjugend-solid-rlp.de.

Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.

 

Von der Trauer zum Widerstand! Rechten Terror stoppen! Am Abend des 19. Februars kam es wieder einmal zu einem terroristischen Anschlag. Diesmal in der hessischen Stadt Hanau. Der mutmaßliche Täter erschoss dabei neun Menschen vor zwei Shisha-Bars. Das SEK stürmte ein Reihenhaus und fand den mutmaßlichen Täter und seine Mutter tot auf. Laut Tagesschau soll es ein Bekennerschreiben geben, welches migrant*innenfeindliche und rassistische Motive offenlegt. Auf seiner Webseite und in Videos soll er ebenfalls rassistische und verschwörungstheoretische Äußerungen getätigt haben. Ein solches Ereignis löst Trauer und Wut aus. Doch es braucht auch Widerstand. Rechte Terror- und Gewaltakte nehmen immer weiter zu. Der Aufstieg von rechtspopulistischen Kräften wie der AfD ermöglicht es auch gewaltbereiten und faschistischen Kräften stärker in die Öffentlichkeit zu treten. Durch bürgerliche Medien und Parteien wurde in den letzten Jahren jede Menge Rassismus gegen Migrant*innen und vor allem muslimische Mitbürger*innen geschürt. Diese müssen immer wieder als Sündenböcke für die Ursachen von sozialen Missständen und Ungleichheit herhalten. Dabei ist es die Politik der bürgerlichen Politiker*innen, welche Armut, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit schaffen. Wenn wir den Rassismus bekämpfen wollen müssen wir ihm seinen Nährboden entziehen und die soziale Ungleichheit und damit den Kapitalismus bekämpfen. Rechter Terror muss endlich gestoppt werden! Dafür braucht es Widerstand auf der Straße durch Gewerkschaften, linke Parteien und antirassistische Gruppen. Gemeinsam müssen wir gegen Faschist*innen und rechten Terror sowie gegen die unsoziale Politik der bürgerlichen Parteien kämpfen, die Rassismus und Nationalismus hervorruft. Wir stehen ein für eine sozialistische Gesellschaft, in der alle Menschen frei und selbstbestimmt leben können ohne Ausgrenzung, Armut oder Ungleichheit. #hanau #190220 #antifa #solidarity #socialism #anticapitalism #antirassismus #linksjugend
Von der Trauer zum Widerstand! Rechten Terror stoppen! Am Abend des 19. Februars kam es wieder einmal zu einem terroristischen Anschlag. Diesmal in der hessischen Stadt Hanau. Der mutmaßliche Täter erschoss dabei neun Menschen vor zwei Shisha-Bars. Das SEK stürmte ein Reihenhaus und fand den mutmaßlichen Täter und seine Mutter tot auf. Laut Tagesschau soll es ein Bekennerschreiben geben, welches migrant*innenfeindliche und rassistische Motive offenlegt. Auf seiner Webseite und in Videos soll er ebenfalls rassistische und verschwörungstheoretische Äußerungen getätigt haben. Ein solches Ereignis löst Trauer und Wut aus. Doch es braucht auch Widerstand. Rechte Terror- und Gewaltakte nehmen immer weiter zu. Der Aufstieg von rechtspopulistischen Kräften wie der AfD ermöglicht es auch gewaltbereiten und faschistischen Kräften stärker in die Öffentlichkeit zu treten. Durch bürgerliche Medien und Parteien wurde in den letzten Jahren jede Menge Rassismus gegen Migrant*innen und vor allem muslimische Mitbürger*innen geschürt. Diese müssen immer wieder als Sündenböcke für die Ursachen von sozialen Missständen und Ungleichheit herhalten. Dabei ist es die Politik der bürgerlichen Politiker*innen, welche Armut, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit schaffen. Wenn wir den Rassismus bekämpfen wollen müssen wir ihm seinen Nährboden entziehen und die soziale Ungleichheit und damit den Kapitalismus bekämpfen. Rechter Terror muss endlich gestoppt werden! Dafür braucht es Widerstand auf der Straße durch Gewerkschaften, linke Parteien und antirassistische Gruppen. Gemeinsam müssen wir gegen Faschist*innen und rechten Terror sowie gegen die unsoziale Politik der bürgerlichen Parteien kämpfen, die Rassismus und Nationalismus hervorruft. Wir stehen ein für eine sozialistische Gesellschaft, in der alle Menschen frei und selbstbestimmt leben können ohne Ausgrenzung, Armut oder Ungleichheit. #hanau #190220 #antifa #solidarity #socialism #anticapitalism #antirassismus #linksjugend
Geschlechtseintrag „divers“ unabhängig von der Beurteilung des Körpers Der im vergangenen Jahr verabschiedete §45b PStG erlaubt es, bei Vorliegen einer Variation der Geschlechtsentwicklung den Geschlechtseintrag und Vornamen ändern zu lassen. Nun hat das Amtsgericht Münster in einem Verfahren entschieden, dass es verfassungswidrig wäre, den § 45b PStG auf Personen zu beschränken, die eine medizinische Bescheinigung über Intergeschlechtlichkeit vorlegen können. Zwar muss nach Auffassung des Amtsgerichts weiterhin eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, diese kann sich aber auch ausschließlich auf die Dokumentation der Geschlechtsidentität beziehen. Demnach ist es auch für Transidente möglich, mit diesem Gesetz ihren Geschlechtseintrag hin zu ‚divers‘, ‚weiblich‘ oder ‚männlich‘ zu ändern oder streichen zu lassen. Bislang war dies nur über das Transsexuellengesetz möglich, welches allerdings vierstellige Kosten mit sich bringt und in vielen Punkten nicht mit der Würde und Selbstbestimmung der Menschen vereinbar ist. Zwar ist der Beschluss noch nicht rechtskräftig, doch es ist ein wichtiger Schritt hin zu der von uns geforderten Selbstbestimmung der Menschen. Wir fordern eine Abschaffung des repressiven Transsexuellengesetzes und die explizite Aufnahme Transsexueller in den §45b. Darüber hinaus fordern wir eine Erweiterung des Paragraphen, um ein Offenbarungsverbot, das verhindern soll, dass Auskünfte über den ehemaligen Geschlechtseintrag eingeholt werden können, denn die Geschlechtsidentität eines jeden Menschen ist sowohl durch die Gesellschaft als auch durch den Staat zu respektieren. Hier geht es direkt zum Beschluss des Amtsgerichts Münster: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/muenster/ag_muenster/j2019/22_III_36_19_Beschluss_20191216.html #queerliberation #stonewallwasariot #lgbtiq #sozialismus #linksjugendsolid #linksjugend #solid
Geschlechtseintrag „divers“ unabhängig von der Beurteilung des Körpers Der im vergangenen Jahr verabschiedete §45b PStG erlaubt es, bei Vorliegen einer Variation der Geschlechtsentwicklung den Geschlechtseintrag und Vornamen ändern zu lassen. Nun hat das Amtsgericht Münster in einem Verfahren entschieden, dass es verfassungswidrig wäre, den § 45b PStG auf Personen zu beschränken, die eine medizinische Bescheinigung über Intergeschlechtlichkeit vorlegen können. Zwar muss nach Auffassung des Amtsgerichts weiterhin eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, diese kann sich aber auch ausschließlich auf die Dokumentation der Geschlechtsidentität beziehen. Demnach ist es auch für Transidente möglich, mit diesem Gesetz ihren Geschlechtseintrag hin zu ‚divers‘, ‚weiblich‘ oder ‚männlich‘ zu ändern oder streichen zu lassen. Bislang war dies nur über das Transsexuellengesetz möglich, welches allerdings vierstellige Kosten mit sich bringt und in vielen Punkten nicht mit der Würde und Selbstbestimmung der Menschen vereinbar ist. Zwar ist der Beschluss noch nicht rechtskräftig, doch es ist ein wichtiger Schritt hin zu der von uns geforderten Selbstbestimmung der Menschen. Wir fordern eine Abschaffung des repressiven Transsexuellengesetzes und die explizite Aufnahme Transsexueller in den §45b. Darüber hinaus fordern wir eine Erweiterung des Paragraphen, um ein Offenbarungsverbot, das verhindern soll, dass Auskünfte über den ehemaligen Geschlechtseintrag eingeholt werden können, denn die Geschlechtsidentität eines jeden Menschen ist sowohl durch die Gesellschaft als auch durch den Staat zu respektieren. Hier geht es direkt zum Beschluss des Amtsgerichts Münster: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/muenster/ag_muenster/j2019/22_III_36_19_Beschluss_20191216.html #queerliberation #stonewallwasariot #lgbtiq #sozialismus #linksjugendsolid #linksjugend #solid
Drohnenkriege stoppen – Air Base Ramstein dicht machen! Nachdem zum Jahresbeginn der iranische Al-Quds General Soleimani durch einen Drohnenangriff im Irak getötet wurde, spitzt sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA weiter zu. Auch wenn Soleimani sicherlich kein unterstützenswerter Menschenfreund war, gilt es einen solch eskalierenden Angriff, der das Leben Tausender Menschen gefährdet, konsequent abzulehnen. Die von der USA häufig genutzten Drohnenangriffe werden zu einem erheblichen Teil von Deutschland aus koordiniert, genauer gesagt aus Ramstein-Miesenbach, wo sich der größte militärische Stützpunkt der USA, außerhalb der vereinigten Staaten, befindet. Damit spielt die Bundesrepublik eine wichtige Rolle bei den imperialistischen Angriffskriegen der USA. Doch statt schärferen Kontrollen und Auflagen gegenüber der USA macht man Seitens der Bundesregierung dem kriegstreibenden Partner lieber den Hof und lässt ihn ungehindert Krieg führen. So wurde die Bundesregierung vom Oberverwaltungsgericht Münster im März 2019 aufgefordert das US-Drohnenprogramm auf Konformität mit dem Völkerrecht zu prüfen. Geschehen ist seitdem: Nichts. Es ist auch unwahrscheinlich, dass in der aktuellen Situation Konsequenzen gezogen werden, obwohl die Drohnenmorde offensichtlich völkerrechtswidrig sind. Doch die Air-Base Ramstein ist nicht nur zentraler Baustein der Kampfdrohnen-Einsätze. Sie dient außerdem als einer der wichtigsten europäischen Stützpunkte für den Lufttransport der US-Streitkräfte und beherbergt einige wichtige NATO-Einrichtungen. Als sozialistischer und antiimperialistischer Jugendverband lehnen wir den US- Stützpunkt in Ramstein-Miesenbach ab! Wir stellen uns klar gegen die von dort aus geführtem Krieg, die aus reiner Macht- und Profitgier durchgeführt werden! ... Lies weiter auf der Webseite! https://solid-rlp.de/2020/drohnenkriege-stoppen-air-base-ramstein-dicht-machen/
Drohnenkriege stoppen – Air Base Ramstein dicht machen! Nachdem zum Jahresbeginn der iranische Al-Quds General Soleimani durch einen Drohnenangriff im Irak getötet wurde, spitzt sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA weiter zu. Auch wenn Soleimani sicherlich kein unterstützenswerter Menschenfreund war, gilt es einen solch eskalierenden Angriff, der das Leben Tausender Menschen gefährdet, konsequent abzulehnen. Die von der USA häufig genutzten Drohnenangriffe werden zu einem erheblichen Teil von Deutschland aus koordiniert, genauer gesagt aus Ramstein-Miesenbach, wo sich der größte militärische Stützpunkt der USA, außerhalb der vereinigten Staaten, befindet. Damit spielt die Bundesrepublik eine wichtige Rolle bei den imperialistischen Angriffskriegen der USA. Doch statt schärferen Kontrollen und Auflagen gegenüber der USA macht man Seitens der Bundesregierung dem kriegstreibenden Partner lieber den Hof und lässt ihn ungehindert Krieg führen. So wurde die Bundesregierung vom Oberverwaltungsgericht Münster im März 2019 aufgefordert das US-Drohnenprogramm auf Konformität mit dem Völkerrecht zu prüfen. Geschehen ist seitdem: Nichts. Es ist auch unwahrscheinlich, dass in der aktuellen Situation Konsequenzen gezogen werden, obwohl die Drohnenmorde offensichtlich völkerrechtswidrig sind. Doch die Air-Base Ramstein ist nicht nur zentraler Baustein der Kampfdrohnen-Einsätze. Sie dient außerdem als einer der wichtigsten europäischen Stützpunkte für den Lufttransport der US-Streitkräfte und beherbergt einige wichtige NATO-Einrichtungen. Als sozialistischer und antiimperialistischer Jugendverband lehnen wir den US- Stützpunkt in Ramstein-Miesenbach ab! Wir stellen uns klar gegen die von dort aus geführtem Krieg, die aus reiner Macht- und Profitgier durchgeführt werden! ... Lies weiter auf der Webseite! https://solid-rlp.de/2020/drohnenkriege-stoppen-air-base-ramstein-dicht-machen/
An der LMV wurden einige politische Anträge beschlossen,die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen! Den Anfang macht der Leitantrag, welcher die Grundlage für unsere politische Abreit im nächsten Jahr sein soll! Antrag: Widerstand gegen Krieg, Elend und Krise organisieren! Wir leben in zunehmend unruhigen und instabilen Zeiten. Immer mehr Menschen sind enttäuscht von den etablierten bürgerlichen Kräften, wenden sich ab und suchen Alternativen. In einigen Teilen der Welt können rechte Kräfte davon profitieren, indem sie gegen das alte politische Establishment wettern und dabei verheimlichen, dass sie selbst Teil des Problems sind. Sie versuchen, Zugewanderte als Schuldige für viele Probleme darzustellen und lenken damit davon ab, dass die großen Probleme unserer Zeit direkte Auswüchse des kapitalistischen Systems sind. In anderen Gegenden können linke Kräfte profitieren. Aber auch sie werden nun auf die Probe gestellt, müssen sich beweisen oder werden bald abgestraft. Der Kapitalismus ist in einem Stadium, wo Kämpfe um Einfluss und Macht zwischen den Großmächten alltäglich geworden sind. Der Druck auf Regierende ist dabei entsprechend groß, der Spielraum für linke Regierungen sehr gering. Sie müssen sich die Frage stellen, ob sie versuchen, im Rahmen der vorgezeichneten Bedingungen dieses miserable System etwas weniger schändlich zu managen, als es andere Parteien tun würden, oder ob sie den offenen Konflikt wagen und mit den Regeln des Kapitalismus brechen. Linksreformistische Parteien haben in ihrer politischen Ausrichtung diese Frage beantwortet: Zu grundsätzlichen Veränderungen, die es nötig machen würden, das Korsett der bürgerlichen Demokratie zu brechen, sind sie nicht bereit, mehr als fromme Wünsche kann man von ihnen nicht erwarten. Gleichzeitig haben die Massen oft Hoffnungen in linksreformistische Parteien und Promis wie beispielsweise Sanders in den USA oder Corbyn in Großbritannien. Sozialist*innen dürfen dabei nicht abseitsstehen. Es ist unsere Aufgabe, solche Entwicklungen wohlwollend zu begleiten und gleichzeitig aufzuzeigen, dass wirkliche Veränderung... Lies weiter auf der Webseite!
An der LMV wurden einige politische Anträge beschlossen,die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen! Den Anfang macht der Leitantrag, welcher die Grundlage für unsere politische Abreit im nächsten Jahr sein soll! Antrag: Widerstand gegen Krieg, Elend und Krise organisieren! Wir leben in zunehmend unruhigen und instabilen Zeiten. Immer mehr Menschen sind enttäuscht von den etablierten bürgerlichen Kräften, wenden sich ab und suchen Alternativen. In einigen Teilen der Welt können rechte Kräfte davon profitieren, indem sie gegen das alte politische Establishment wettern und dabei verheimlichen, dass sie selbst Teil des Problems sind. Sie versuchen, Zugewanderte als Schuldige für viele Probleme darzustellen und lenken damit davon ab, dass die großen Probleme unserer Zeit direkte Auswüchse des kapitalistischen Systems sind. In anderen Gegenden können linke Kräfte profitieren. Aber auch sie werden nun auf die Probe gestellt, müssen sich beweisen oder werden bald abgestraft. Der Kapitalismus ist in einem Stadium, wo Kämpfe um Einfluss und Macht zwischen den Großmächten alltäglich geworden sind. Der Druck auf Regierende ist dabei entsprechend groß, der Spielraum für linke Regierungen sehr gering. Sie müssen sich die Frage stellen, ob sie versuchen, im Rahmen der vorgezeichneten Bedingungen dieses miserable System etwas weniger schändlich zu managen, als es andere Parteien tun würden, oder ob sie den offenen Konflikt wagen und mit den Regeln des Kapitalismus brechen. Linksreformistische Parteien haben in ihrer politischen Ausrichtung diese Frage beantwortet: Zu grundsätzlichen Veränderungen, die es nötig machen würden, das Korsett der bürgerlichen Demokratie zu brechen, sind sie nicht bereit, mehr als fromme Wünsche kann man von ihnen nicht erwarten. Gleichzeitig haben die Massen oft Hoffnungen in linksreformistische Parteien und Promis wie beispielsweise Sanders in den USA oder Corbyn in Großbritannien. Sozialist*innen dürfen dabei nicht abseitsstehen. Es ist unsere Aufgabe, solche Entwicklungen wohlwollend zu begleiten und gleichzeitig aufzuzeigen, dass wirkliche Veränderung... Lies weiter auf der Webseite!
Heute folgen, genau wie am 24. Januar 2020, zahlreiche, bei privaten Busunternehmen beschäftigte, Kolleg*innen dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und legen ihre Arbeit nieder. Sie bestreiken sämtliche Standorte, die sich im Geltungsbereich des Tarifvertrags für das private Omnibusgewerbe in Rheinland-Pfalz befinden. Konkret erfahren die Unternehmen DB Regio Bus Mitte GmbH und DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH die Folgen ihrer Uneinsichtigkeit bei den Tarifverhandlungen. Denn nach über 15 Verhandlungsrunden sind die Arbeitgeber*innen immer noch nicht bereit, auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen. Bei den Kernforderungen handelt es sich um die Durchbezahlung der Dienste, ein dreizehntes Monatsgehalt, die Erhöhung des Urlaubsgeldes sowie die Erhöhung der Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit. Des Weiteren fordern die Angestellten die Fünf-Tage-Arbeitswoche, die Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden und einen Stundenlohn im Einstiegsgehalt von 17 Euro. Wir unterstützen die Streikenden beim Durchsetzen ihrer Forderungen und sind solidarisch mit ihrem Arbeitskampf. Leider folgt auch des Öfteren als Reaktion auf Streiks Ablehnung und Verärgerung. Zwar verstehen wir den Unmut über die Einschränkung der eigenen Mobilität, allerdings trifft er die Falschen. Schuld daran, dass die Kolleg*innen ihre Arbeit niederlegen, sind einzig und allein die uneinsichtigen Chefs, welche sich weigern, ihre Angestellten fair zu entlohnen. Der essentielle Beitrag, den Busfahrer*innen zur öffentlichen Daseinsvorsorge leisten, muss sich endlich in ihrem Gehalt widerspiegeln. Jürgen Jung, einer der ver.di-Verhandlungsführer, formulierte dies folgendermaßen: ,,Die Fahrerinnen und Fahrer setzen sich nun zur Wehr und brauchen jetzt eine Antwort in ihrem Portmonee.“ Wir stimmen dieser Aussage zu und verurteilen überdies die Einschränkung von Mobilität durch private Investoren aufs Äußerste. Deshalb fordern wir die Verstaatlichung des Nah- und Fernverkehrs unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die Angestellten, die Gewerkschaften und die lohnabhängige Bevölkerung. [...] (Fortsetzung in den Kommentaren)
Heute folgen, genau wie am 24. Januar 2020, zahlreiche, bei privaten Busunternehmen beschäftigte, Kolleg*innen dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und legen ihre Arbeit nieder. Sie bestreiken sämtliche Standorte, die sich im Geltungsbereich des Tarifvertrags für das private Omnibusgewerbe in Rheinland-Pfalz befinden. Konkret erfahren die Unternehmen DB Regio Bus Mitte GmbH und DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH die Folgen ihrer Uneinsichtigkeit bei den Tarifverhandlungen. Denn nach über 15 Verhandlungsrunden sind die Arbeitgeber*innen immer noch nicht bereit, auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen. Bei den Kernforderungen handelt es sich um die Durchbezahlung der Dienste, ein dreizehntes Monatsgehalt, die Erhöhung des Urlaubsgeldes sowie die Erhöhung der Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit. Des Weiteren fordern die Angestellten die Fünf-Tage-Arbeitswoche, die Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden und einen Stundenlohn im Einstiegsgehalt von 17 Euro. Wir unterstützen die Streikenden beim Durchsetzen ihrer Forderungen und sind solidarisch mit ihrem Arbeitskampf. Leider folgt auch des Öfteren als Reaktion auf Streiks Ablehnung und Verärgerung. Zwar verstehen wir den Unmut über die Einschränkung der eigenen Mobilität, allerdings trifft er die Falschen. Schuld daran, dass die Kolleg*innen ihre Arbeit niederlegen, sind einzig und allein die uneinsichtigen Chefs, welche sich weigern, ihre Angestellten fair zu entlohnen. Der essentielle Beitrag, den Busfahrer*innen zur öffentlichen Daseinsvorsorge leisten, muss sich endlich in ihrem Gehalt widerspiegeln. Jürgen Jung, einer der ver.di-Verhandlungsführer, formulierte dies folgendermaßen: ,,Die Fahrerinnen und Fahrer setzen sich nun zur Wehr und brauchen jetzt eine Antwort in ihrem Portmonee.“ Wir stimmen dieser Aussage zu und verurteilen überdies die Einschränkung von Mobilität durch private Investoren aufs Äußerste. Deshalb fordern wir die Verstaatlichung des Nah- und Fernverkehrs unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die Angestellten, die Gewerkschaften und die lohnabhängige Bevölkerung. [...] (Fortsetzung in den Kommentaren)
Beim länderübergreifenden Klimastreik von „Fridays for Future“ (Ortsgruppe Mainz) am 17. Januar waren wir mit mehr als 20 Genoss*innen vor Ort und einem eigenen Block präsent. Insgesamt zählte die Demonstration bis zu 12.000 Teilnehmende und war damit eine der größten der letzten 30 Jahre in Mainz. Für den angekündigten Zentralstreik wurde neben RLP auch in Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland mobilisiert, was die Einschätzung, ob die Anzahl der Teilnehmenden auf ein Erstarken der Bewegung oder nur auf die breite Mobilisierung zurückzuführen ist, erschwert. Über Ersteres würden wir uns freuen, denn obwohl wir einigen Aspekten von FFF nicht unkritisch gegenüberstehen, wie dem Mangel an politischer Zielsetzung, halten wir eine Bewegung, die Jugendliche politisiert und sich einer unbequemen Protestaktion (Streik) bedient, für wichtig und sehen ihr Potenzial. Umso mehr müssen wir anmerken, dass es für die Zukunft von Fridays For Future wichtig ist die Konflikte zwischen ihren Forderungen und der lohnabhängigen Bevölkerung zu beheben. Dies geht in unseren Augen zwangsläufig einher mit einer Veränderung des politischen Kurses weg von reformistischen Maßnahmen, die in einem profitorientieren Wirtschaftssystem immer zuerst auf dem Rücken der Unterdrückten ausgetragen werden. Und dass ein gemeinsamer Kampf mit den Arbeitenden auch für FFF große Vorteile birgt, ließ sich in ersten Zügen im Rahmen der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin sehen, wo Landwirt*innen zusammen mit den Streikenden für Klimagerechtigkeit und gegen die aktuelle Klimapolitik auf die Straße gingen. Während die Kundgebung zu Beginn des Aktionstages in Mainz mit eher unpolitischer Musik und Sprechchören begann, zeichneten sich im Laufe des Demonstrationszuges mehr und mehr politische Tendenzen ab. Bei Redebeiträgen wurde viel auf die Gefahr des Klimawandels bzw. dessen Folgen hingewiesen, kritisiert dass die Politiker*innen nicht handeln würden und appelliert, dringend etwas zu tun. Die Verbindung von Kapitalismus und Klimazerstörung als Fluchtursache wurde unter anderem von einer Rednerin der Seebrücke, welche auch für DIE LINKE im Mainzer Stadtrat sitzt... Weiter auf Facebook!
Beim länderübergreifenden Klimastreik von „Fridays for Future“ (Ortsgruppe Mainz) am 17. Januar waren wir mit mehr als 20 Genoss*innen vor Ort und einem eigenen Block präsent. Insgesamt zählte die Demonstration bis zu 12.000 Teilnehmende und war damit eine der größten der letzten 30 Jahre in Mainz. Für den angekündigten Zentralstreik wurde neben RLP auch in Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland mobilisiert, was die Einschätzung, ob die Anzahl der Teilnehmenden auf ein Erstarken der Bewegung oder nur auf die breite Mobilisierung zurückzuführen ist, erschwert. Über Ersteres würden wir uns freuen, denn obwohl wir einigen Aspekten von FFF nicht unkritisch gegenüberstehen, wie dem Mangel an politischer Zielsetzung, halten wir eine Bewegung, die Jugendliche politisiert und sich einer unbequemen Protestaktion (Streik) bedient, für wichtig und sehen ihr Potenzial. Umso mehr müssen wir anmerken, dass es für die Zukunft von Fridays For Future wichtig ist die Konflikte zwischen ihren Forderungen und der lohnabhängigen Bevölkerung zu beheben. Dies geht in unseren Augen zwangsläufig einher mit einer Veränderung des politischen Kurses weg von reformistischen Maßnahmen, die in einem profitorientieren Wirtschaftssystem immer zuerst auf dem Rücken der Unterdrückten ausgetragen werden. Und dass ein gemeinsamer Kampf mit den Arbeitenden auch für FFF große Vorteile birgt, ließ sich in ersten Zügen im Rahmen der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin sehen, wo Landwirt*innen zusammen mit den Streikenden für Klimagerechtigkeit und gegen die aktuelle Klimapolitik auf die Straße gingen. Während die Kundgebung zu Beginn des Aktionstages in Mainz mit eher unpolitischer Musik und Sprechchören begann, zeichneten sich im Laufe des Demonstrationszuges mehr und mehr politische Tendenzen ab. Bei Redebeiträgen wurde viel auf die Gefahr des Klimawandels bzw. dessen Folgen hingewiesen, kritisiert dass die Politiker*innen nicht handeln würden und appelliert, dringend etwas zu tun. Die Verbindung von Kapitalismus und Klimazerstörung als Fluchtursache wurde unter anderem von einer Rednerin der Seebrücke, welche auch für DIE LINKE im Mainzer Stadtrat sitzt... Weiter auf Facebook!