linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz

Wir sind ein sozialistischer Jugendverband. Für uns ist der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Gemeinsam kämpfen wir für eine Welt, in der nicht die Profite von Banken und Konzerne unser Leben bestimmen, sondern sich die Wirtschaft nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Das heißt auch, sich gegen jegliche Form von Diskriminierung zu stellen und Rassismus, Sexismus und Nationalismus zu überwinden. Dabei setzen wir uns für jede Verbesserung im Hier und Jetzt ein und für die große Sache: Revolution!

Um das zu erreichen, sehen wir es als notwendig an, uns zu organisieren. Wenn du dich von unseren Inhalten angesprochen fühlst und zwischen 14 und 35 Jahren alt bist, dann werde aktiv in einer unserer Basisgruppen. Wenn du nicht weißt, wie du mit den Gruppen vor Ort Kontakt aufnehmen sollst oder sollte es in deiner Nähe noch keine Basisgruppe geben, dann wende dich an den Landessprecher*innenrat und schreibe eine E-Mail an sprecherinnen@linksjugend-solid-rlp.de.

Aus unserer Webseite kannst du dich mit unseren Positionen auseinandersetzen, dich über Aktionen und Veranstaltungen informieren und unser Material ansehen und anfordern.

 

Der momentan diskutierte Entwurf zur Reform des EU-Urheberrechts bedroht ein freies und unzensiertes Internet!
In Artikel 11 soll ein europäisches Leistungsschutzrecht eingeführt werden, dass Newsportalen verbietet, kurze Textausschnitte aus Artikeln in ihrer Suche zu zeigen, ohne eine Lizenzgebühr an die Verlage zu zahlen. Dies kann dazu führen, dass aus Kostengründen nur noch die Artikel größerer Verlage in die Suche einbezogen werden, oder nur noch Überschriften gezeigt werden. Das schränkt eine freie Suche nach Informationen sowie die Vielfalt der Informationsquellen ein und bedroht damit unsere Möglichkeit, sich vielfältig und unabhängig zu informieren.
In Artikel 13 sollen zudem Plattformen dazu gezwungen werden, Urheberrechtsverstöße bereits vor dem Hochladen zu verhindern. Dies ist nur durch automatisierte Upload-Filter möglich, die auch viele legale Inhalte fehlerhafter Weise sperren und damit eine Zensur im Netz bedeuten würden. Dabei sind vor allem kleinere Plattformen eingeschränkt, die sich keine umfangreichen Lizenzeinkäufe oder eigene Uploadfilter leisten können. Außerdem eröffnen sie ein Einfallstor für weitere Filterung und Einschränkung, die auf lange Sicht gefährlich für ein freies und unzensiertes Internet sind!
Nutzen wird die Reform also letztendlich nur den großen Verlagen und Medienunternehmen und dafür Kreativen, Nutzern und kleineren Unternehmen schaden.
Dagegen gehen Menschen am Samstag europaweit auf die Straße!
Auch in Rheinland-Pfalz gibt es mehrere Möglichkeiten sich an den Protesten zu beteiligen!
Kaiserslautern, 13:00 Uhr, an der Stiftkirche: https://www.facebook.com/events/266521267609085/
Koblenz, 13:30, Löhrrondell:
https://www.facebook.com/events/608041522951932/
Trier, 14:00, Viehmarktplatz:
https://www.facebook.com/events/257842595094336/#Artikel11 #Artikel13 #Uploadfilter #saveyourinternet #linksjugend
Der momentan diskutierte Entwurf zur Reform des EU-Urheberrechts bedroht ein freies und unzensiertes Internet! In Artikel 11 soll ein europäisches Leistungsschutzrecht eingeführt werden, dass Newsportalen verbietet, kurze Textausschnitte aus Artikeln in ihrer Suche zu zeigen, ohne eine Lizenzgebühr an die Verlage zu zahlen. Dies kann dazu führen, dass aus Kostengründen nur noch die Artikel größerer Verlage in die Suche einbezogen werden, oder nur noch Überschriften gezeigt werden. Das schränkt eine freie Suche nach Informationen sowie die Vielfalt der Informationsquellen ein und bedroht damit unsere Möglichkeit, sich vielfältig und unabhängig zu informieren. In Artikel 13 sollen zudem Plattformen dazu gezwungen werden, Urheberrechtsverstöße bereits vor dem Hochladen zu verhindern. Dies ist nur durch automatisierte Upload-Filter möglich, die auch viele legale Inhalte fehlerhafter Weise sperren und damit eine Zensur im Netz bedeuten würden. Dabei sind vor allem kleinere Plattformen eingeschränkt, die sich keine umfangreichen Lizenzeinkäufe oder eigene Uploadfilter leisten können. Außerdem eröffnen sie ein Einfallstor für weitere Filterung und Einschränkung, die auf lange Sicht gefährlich für ein freies und unzensiertes Internet sind! Nutzen wird die Reform also letztendlich nur den großen Verlagen und Medienunternehmen und dafür Kreativen, Nutzern und kleineren Unternehmen schaden. Dagegen gehen Menschen am Samstag europaweit auf die Straße! Auch in Rheinland-Pfalz gibt es mehrere Möglichkeiten sich an den Protesten zu beteiligen! Kaiserslautern, 13:00 Uhr, an der Stiftkirche: https://www.facebook.com/events/266521267609085/ Koblenz, 13:30, Löhrrondell: https://www.facebook.com/events/608041522951932/ Trier, 14:00, Viehmarktplatz: https://www.facebook.com/events/257842595094336/#Artikel11 #Artikel13 #Uploadfilter #saveyourinternet #linksjugend
Am Freitag, dem 15. März , fand der erste internationale Aktionstag der Bewegung ,,Fridays for Future
Am Freitag, dem 15. März , fand der erste internationale Aktionstag der Bewegung ,,Fridays for Future" statt. An diesem Tag demonstrierten auf der ganzen Welt vor allem Schüler*innen für eine radikale Kehrtwende in der Umwelt- und Klimapolitik und einen Stopp des Klimawandels. Allein in unserem Bundesland gingen dafür 5.000 junge Menschen auf die Straße. Natürlich haben wir als linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz nicht nur zu den Protesten aufgerufen, sondern uns auch in diversen Städten aktiv daran beteiligt. Bei den Demonstrationen, an denen wir teilgenommen haben, reichte die Zahl der Teilnehmenden vom dreistelligen (Worms, Landau, Kaiserslautern, usw.) bis in den vierstelligen Bereich (z.B. Mainz). In Worms hat eine Genossin einen Redebeitrag gehalten und es fand ein sogenanntes Die-in statt, um die tödlichen Folgen des Klimawandels darzustellen. In Mainz haben unsere Genoss*innen klar gezeigt, was sie von der Politik des Oberbürgermeisters hielten. Denn dieser hatte sich unter die Demonstrant*innen gemischt, obwohl auch er einen Grund für den Streik darstellt. Insgesamt sind wir mit vielen jungen Menschen ins Gespräch gekommen, haben unsere Materialien verteilt und damit auf uns aufmerksam gemacht. Klar ist, dass wir uns weiterhin an den Schulstreiks beteiligen werden. Denn Streiks sind das traditionelle Mittel der Arbeiter*innenbewegung, der einfachen Menschen, die sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr setzen. Wir werden weiter streiken, bis der Kapitalismus überwunden ist. Wir kämpfen für das Klima und den Sozialismus! Wir fordern: - Kohleausstieg jetzt! Garantierte - Weiterbeschäftigung ohne Lohnverlust für alle Beschäftigten. -Wo nötig: Umschulungen auf Kosten der Konzerne. - Energieverbrauch senken, Überproduktion abbauen! - Vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien! - ÖPNV zum Nulltarif! Ganzer Text unter: https://solid-rlp.de/2019/fff-globaler-schulstreik-am-15-maerz-19-auch-in-rheinland-pfalz/#fridaysforfuture #klimastreik #klimaschutz #sozialismus #linksjugend #solid #linksjugendsolid
Bericht zu den Veranstaltungen vom 09.03. in Kaiserslautern und vom 14.03. in Zweibrücken
des Nationalen Widerstand ZweibrückenAm 09.03.19 rief der
Bericht zu den Veranstaltungen vom 09.03. in Kaiserslautern und vom 14.03. in Zweibrücken des Nationalen Widerstand ZweibrückenAm 09.03.19 rief der "Nationale Widerstand Zweibrücken" zu einer „Fahrt der Erinnerung“ auf, bei der unter anderem Kaiserslautern zum Haltepunkt einer Kundgebung wurde. Das Ziel dabei war es, sich mit Geschichtsrevisionismus in die Opferrolle zu drängen und gegen alles zu hetzen, was nicht ihrem ekelhaften Weltbild entspricht.Etwa 15-20 Neonazis fanden sich am 09.03. um 15 Uhr am Kaiserslauterer Stiftsplatz ein. Im Vorfeld rief das Bündnis „Kaiserslautern gegen Rechts“ zur Gegenkundgebung vor der Stiftskirche auf. Trotz des stürmischen Wetters versammelten sich dort ca. 100 Antifaschist*innen eine halbe Stunde vor der geplanten Ankunft des NWZ. Als dieser dann mit drei Autos ankam, bewegte sich ein Großteil der Gegenkundgebung zum Stiftsplatz, um den Faschisten lautstark Paroli zu bieten. Eingekesselt von der Polizei und den Gegendemonstrant*innen, gab es dann das übliche vom NWZ und ihren Freunden von der "Kameradschaft Rheinhessen" und "Die Rechte Südwest". Detlef Walk und Florian Grabowski schwangen nationalistische, geschichtsrevisionistische und rassistische Reden, wobei u.a. auch LINKE Politiker*innen namentlich genannt und denunziert wurden. Ansonsten gab es wieder den üblichen Rechtsrock und eine Rede, die vom Band abgespielt wurde. Durch die anwesenden Antifaschist*innen wurde der Auftritt jedoch massiv gestört und übertönt.Die Polizei war mit zahlreichen BFE-Einheiten vor Ort, welche schon zu Beginn ihre Kennzeichnungen entferntet und damit gegen ihre Kennzeichnungspflicht verstießen. Auch der Einsatzleiter weigerte sich, die Kennzeichnungspflicht durchzusetzen, nachdem dieser in Kenntnis gesetzt wurde. Das zeigt wieder, dass wir auch weiterhin bundesweit gegen Verschärfungen der Polizeigesetze kämpfen müssen!Gegen 17 Uhr zogen sich die Neonazis dann zurück und wurden auf dem Rückweg noch von ein paar jungen Antifaschist*innen verabschiedet.Weiterlesen auf www.solid-rlp.de#linksjugend #antifa #nonazis #Kaiserslautern #Zweibrücken
Am 8. März war internationaler Frauen*kampftag und überall auf der Welt sind Menschen für Gleichberechtigung, ein Ende von Diskriminierung und gegen Ausbeutung auf die Straße gegangen. In Deutschland stand dieser Tag zum ersten Mal unter dem Motto des Frauenstreiks. Frauen sollen ihre Arbeit niederlegen, ob Lohnarbeit oder unbezahlte Pflege-, Haus- oder Erziehungsarbeit, denn Frauen arbeiten häufiger in prekärer Beschäftigung, sind stärker von Altersarmut betroffen und leisten mehr Arbeit im Haushalt und bei der Erziehung. Obendrein erleben sie auch deutlich häufiger Gewalt oder sexistische Diskriminierung.
Grund genug, dass auch wir als linksjugend [‚solid] Rheinland-Pfalz gestern diverse Aktionen durchgeführt haben. In Trier gab es eine Demonstration unter dem Motto „My body, my choice“, welche sich für ein selbstbestimmtes Recht auf Schwangerschaftsabbrüche einsetzte. In Mainz gab es eine feministische Aktionswoche und eine Demonstration, an der sich über 400 Menschen beteiligten. Unsere Genoss*innen vor Ort ergriffen zu dem die Initiative, sich mit den Streikenden Mitarbeiter*innen von amazon in Bad Hersfeld zu solidarisieren. Auch in Kaiserslautern gab es eine Demonstration mit über 100 Teilnehmer*innen, an welcher die BG Kaiserslautern auch beteiligt war. In Landau führte unsere Basisgruppe einen Infostand durch, um unsere feministischen Positionen zu verbreiten. In Koblenz hatte die AfD eine Veranstaltung und es gab einen Gegenprotest, gegen das reaktionäre Frauenbild der AfD, an welchem sich die linksjugend beteiligte.
Wir setzen uns auch über den 8.März für Gleichberechtigung und gute Arbeitsbedingungen für alle ein. Um wirklich etwas zu ändern, müssen wir uns weiter vernetzen, über ein gemeinsames Programm diskutieren und die Streiks auf alle Schulen, Universitäten und Betrieben ausweiten. Dafür müssen wir auch verstärkt mit den Gewerkschaften zusammenarbeiten. Vollständige Gleichberechtigung wird es erst dann geben, wenn wir den Kapitalismus und seine brutale Profitlogik überwunden haben und eine Gesellschaft aufbauen, deren Wirtschaft sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Für einen sozialistischen Feminismus!
#Frauentag #Streik #8März
Am 8. März war internationaler Frauen*kampftag und überall auf der Welt sind Menschen für Gleichberechtigung, ein Ende von Diskriminierung und gegen Ausbeutung auf die Straße gegangen. In Deutschland stand dieser Tag zum ersten Mal unter dem Motto des Frauenstreiks. Frauen sollen ihre Arbeit niederlegen, ob Lohnarbeit oder unbezahlte Pflege-, Haus- oder Erziehungsarbeit, denn Frauen arbeiten häufiger in prekärer Beschäftigung, sind stärker von Altersarmut betroffen und leisten mehr Arbeit im Haushalt und bei der Erziehung. Obendrein erleben sie auch deutlich häufiger Gewalt oder sexistische Diskriminierung. Grund genug, dass auch wir als linksjugend [‚solid] Rheinland-Pfalz gestern diverse Aktionen durchgeführt haben. In Trier gab es eine Demonstration unter dem Motto „My body, my choice“, welche sich für ein selbstbestimmtes Recht auf Schwangerschaftsabbrüche einsetzte. In Mainz gab es eine feministische Aktionswoche und eine Demonstration, an der sich über 400 Menschen beteiligten. Unsere Genoss*innen vor Ort ergriffen zu dem die Initiative, sich mit den Streikenden Mitarbeiter*innen von amazon in Bad Hersfeld zu solidarisieren. Auch in Kaiserslautern gab es eine Demonstration mit über 100 Teilnehmer*innen, an welcher die BG Kaiserslautern auch beteiligt war. In Landau führte unsere Basisgruppe einen Infostand durch, um unsere feministischen Positionen zu verbreiten. In Koblenz hatte die AfD eine Veranstaltung und es gab einen Gegenprotest, gegen das reaktionäre Frauenbild der AfD, an welchem sich die linksjugend beteiligte. Wir setzen uns auch über den 8.März für Gleichberechtigung und gute Arbeitsbedingungen für alle ein. Um wirklich etwas zu ändern, müssen wir uns weiter vernetzen, über ein gemeinsames Programm diskutieren und die Streiks auf alle Schulen, Universitäten und Betrieben ausweiten. Dafür müssen wir auch verstärkt mit den Gewerkschaften zusammenarbeiten. Vollständige Gleichberechtigung wird es erst dann geben, wenn wir den Kapitalismus und seine brutale Profitlogik überwunden haben und eine Gesellschaft aufbauen, deren Wirtschaft sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Für einen sozialistischen Feminismus! #Frauentag #Streik #8März
In der letzten Zeit kursieren vermehrt Hashtags, wie z.B. #SaveYourInternet und #NieMehrCDU im Internet. Doch was hat es damit auf sich? Es geht um die geplante Reform des EU-Urheberrechts, genauer gesagt des darin enthaltenen Artikel 13. Der Grundgedanke hinter dem Artikel, nämlich die fairere Bezahlung von Urheber*innen und Rechteinhaber*innen für ihre Arbeit ist an sich unterstützenswert, aber die Umsetzung ist höchst problematisch. Denn Plattformbetreiber*innen werden mit dem Artikel verpflichtet sein, ,,alle Anstrengungen“ zu unternehmen, um Verstöße gegen die Reform zu verhindern. Dies lässt sich nur auf zwei Arten bewerkstelligen. Eine Möglichkeit wäre, dass sich Betreiber*innen im Voraus die Rechte an jedem Material, egal ob Video, Bild oder Audio, einholen.  Da dies aber in der Praxis so gut wie unmöglich ist, bleibt nur noch die Option des Uploadfilters. Damit sollen die Inhalte vor dem Hochladen gescannt und geschützte Materialien gar nicht erst hochgeladen werden. Hierbei besteht die Gefahr der Zensur und einer Verletzung der Meinungsfreiheit. So ließ sich das bereits bei dem sogenannten Content-ID-System, welches für Youtube genutzt wird, feststellen. Denn dieses System macht Fehler und wurde schon genutzt, um unangenehme Berichterstattungen zu unterdrücken. Bei einem Uploadfilter wird das nicht anders sein. Schließlich sind solche Programme nicht in der Lage, trennscharf  Zitate, Rezensionen, Parodien oder Ähnliches von echten Urheberrechtsverletzungen zu unterscheiden. Somit steht für uns also fest: Diese Reform des Artikel 13 ist entschieden abzulehnen. Doch trotz mehreren Demonstrationen, mehr als 4,7 Millionen Unterschriften und einem  Koalitionsvertrag, welcher verpflichtende Uploadfilter als unverhältnismäßig ablehnt, votierte Deutschland Mitte Februar mit Ja.
Die endgültige Entscheidung wird voraussichtlich Ende März vor dem Europaparlament fallen, weshalb es jetzt heißt gegen die Zensur auf die Straße zu gehen!#artikel13 #uploadfilter #gegenartikel13 #rettetdasinternet #gegenzensur #wirsindkeinebots #linksjugend #solid #linksjugendsolid
In der letzten Zeit kursieren vermehrt Hashtags, wie z.B. #SaveYourInternet und #NieMehrCDU im Internet. Doch was hat es damit auf sich? Es geht um die geplante Reform des EU-Urheberrechts, genauer gesagt des darin enthaltenen Artikel 13. Der Grundgedanke hinter dem Artikel, nämlich die fairere Bezahlung von Urheber*innen und Rechteinhaber*innen für ihre Arbeit ist an sich unterstützenswert, aber die Umsetzung ist höchst problematisch. Denn Plattformbetreiber*innen werden mit dem Artikel verpflichtet sein, ,,alle Anstrengungen“ zu unternehmen, um Verstöße gegen die Reform zu verhindern. Dies lässt sich nur auf zwei Arten bewerkstelligen. Eine Möglichkeit wäre, dass sich Betreiber*innen im Voraus die Rechte an jedem Material, egal ob Video, Bild oder Audio, einholen.  Da dies aber in der Praxis so gut wie unmöglich ist, bleibt nur noch die Option des Uploadfilters. Damit sollen die Inhalte vor dem Hochladen gescannt und geschützte Materialien gar nicht erst hochgeladen werden. Hierbei besteht die Gefahr der Zensur und einer Verletzung der Meinungsfreiheit. So ließ sich das bereits bei dem sogenannten Content-ID-System, welches für Youtube genutzt wird, feststellen. Denn dieses System macht Fehler und wurde schon genutzt, um unangenehme Berichterstattungen zu unterdrücken. Bei einem Uploadfilter wird das nicht anders sein. Schließlich sind solche Programme nicht in der Lage, trennscharf  Zitate, Rezensionen, Parodien oder Ähnliches von echten Urheberrechtsverletzungen zu unterscheiden. Somit steht für uns also fest: Diese Reform des Artikel 13 ist entschieden abzulehnen. Doch trotz mehreren Demonstrationen, mehr als 4,7 Millionen Unterschriften und einem Koalitionsvertrag, welcher verpflichtende Uploadfilter als unverhältnismäßig ablehnt, votierte Deutschland Mitte Februar mit Ja. Die endgültige Entscheidung wird voraussichtlich Ende März vor dem Europaparlament fallen, weshalb es jetzt heißt gegen die Zensur auf die Straße zu gehen!#artikel13 #uploadfilter #gegenartikel13 #rettetdasinternet #gegenzensur #wirsindkeinebots #linksjugend #solid #linksjugendsolid