Linksjugend [‘solid] Rheinland-Pfalz

Du bist zwischen 14 und 35, Interessierst dich für Politische Themen wie Antifaschismus, Sozialismus oder Feminismus. Dann ist die Linksjugend Solid Rheinland-Pfalz genau das Richtige für dich!

Auf unserer Website findest du stets aktuelle Informationen.

Erfahre was uns bewegt in unserem Blog. Du möchtest dich auf unseren Basisgruppen Treffen einbringen oder an unserer Seite demonstrieren? Unter Veranstaltungen findest du die kommenden Termine!

Unsere letzten Facebook Posts

4 days ago

Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz

Guter Bericht der Genoss*innen aus Alzey zur Großdemo im Hambacher Forst:Bericht zur Großdemonstration des 6.10.2018 in Buir.

Am 6. Oktober fand eine Großdemonstration mit dem Titel: „Wald Retten – Kohle Stoppen“ am Bahnhof Buir in Kerpen statt. Organisiert wurde diese durch Greenpeace, BUND, Naturfreunde Deutschland, Campact und vielen mehr. Die Demonstration wurde zudem durch Gruppen wie Ende Gelände und natürlich uns, der Linksjugend ['solid] unterstützt. Auch wir fuhren am Samstag schon früh mit einer gemeinsamen Anreise los, um an der Großdemonstration teilzunehmen und den Aktivist*innen vor Ort zu helfen.

Schon die Anreise war eine Herausforderung, da die Züge ab 10 Uhr in Köln Richtung Buir ausfielen oder große Verspätungen hatten. Wir fuhren daher nach Horrem. Von dort aus hatte Greenpeace einen Shuttleservice eingerichtet, welcher die Menschen zu tausenden im Minutentakt nach Buir fahren sollte. Auch hierbei gab es Schwierigkeiten. Durch den enormen Andrang gab es auf allen umliegenden Straßen Stau und die Polizei hatte die Autobahnausfahrten und viele weitere Straßen dicht gemacht. Daher liefen viele Demonstrant*innen ab den Polizeisperren bis zur Demonstration - teils bis zu 6 Kilometer. Der Weg zu dem großen Gelände war zwar weit, doch gab es keine Personenkontrollen durch die Polizei.

Vor Ort angekommen erfuhren wir, dass wir gerade die 50.000 Menschen erreicht hatten. Noch immer strömten aus allen Richtungen Menschen auf den Platz. Es war einer der größten Klimaproteste in Deutschland. Ende Gelände rief mit einigen anderen zu einer Besichtigung des Hambacher Walds auf. Die Polizei versperrte den Weg nicht und so zogen Tausende um den Wald und viele gingen auch vorsichtig hinein, darauf bedacht dem Wald keinen Schaden zuzufügen. Es waren Menschen aller Generationen und es zeigte deutlich: Umweltschutz geht uns alle etwas an!

Während der gesamten Demonstration nahmen Menschen den Bau der Baumhäuser wieder auf. Viele Demonstrant*innen halfen indem sie Material herantrugen und auch die Blockaden wurden neu errichtet. Diese werden den Besetzer*innen des seitdem wieder besetzten Waldes helfen, diesen auch weiterhin vor seiner Rodung schützen zu können. Weitere Menschen blockierten einen Kohlebagger oder schaufelten die von RWE gezogenen Gräben in einem symbolischen Akt wieder zu.

Es war ein friedlicher Protest, bei dem Tausende Menschen zeigten, dass der Hambacher Wald erhalten bleiben muss und dass wir unbedingt aus der Kohle aussteigen müssen. Auch wenn die Rodung des Hambacher Waldes vorerst gestoppt wurde, ist es wichtig, weiter für Klimagerechtigkeit einzutreten, denn der Wald ist nur einer von vielen, welcher dem Profitstreben des Kapitalismus zum Opfer fallen soll und der Ausstieg aus der Kohle ist noch nicht erfolgt. Daher rufen wir dazu auf mit uns gemeinsam am 25. ein zweites mal zum Hambacher Wald zu fahren, wenn Ende Gelände dort 5 Tage lang seine Massenaktionen veranstaltet.
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3 weeks ago

Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz

Morgen heißt es gleich zwei mal gegen Rassimus und rechte Hetze auf die Straße:

1. In Mainz ab 14Uhr am Hbf

m.facebook.com/story.php?story_fbid=1834385186630628&id=149130548489442

2. In Kaiserslautern ab 15 am Hbf

www.facebook.com/events/296547897602534/?ti=cl+++Am 22.09 auf die Straße gegen die rechte Hetze von Beweg Was+++

Am kommenden Samstag wollen wieder einmal die rechten Hetzer von „Beweg Was“ (früher “Merkel muss weg“) die Mainzer Straßen für rassistische Propaganda missbrauchen, genauer gesagt den Hauptbahnhofsvorplatz, auf welchem sie ab 15 Uhr eine Kundgebung abhalten wollen. Dies werden wir nicht so hinnehmen und rufen alle Mainzer*innen auf, die weiterhin wollen, dass Mainz kein Platz für rechte Hetze hat auf, sich den Leuten von „Beweg Was“ in Weg zu stellen und sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

Als sozialistischer und antifaschistischer Jugendverband werden wir immer dort Widerstand leisten, wo Hetze gegen andere Menschen betrieben aufgrund deren Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung ausgegrenzt wird. Denn für uns verlaufen die Grenzen nicht zwischen hier und dort, sondern zwischen unten und oben. Uns verbindet viel mehr die gemeinsamen Forderungen für z.B. höhere Löhne, niedrige Mieten oder mehr Pflegepersonal, als was in unserem Pass steht. Für uns sind diese beiden Kämpfe, also für soziale Verbesserungen, als auch der Kampf gegen rechts unzertrennbar, denn ein Rechtsruck wie z.B. in Österreich bedeutet nicht nur eine verstärkung der Hetze gegen z.B. Geflüchtete, sondern auch die Abschaffung wichtiger erkämpfter Arbeitsrechte, wie den 8 Stunden Tag.

Ferner glauben wir, dass in Zeiten in denen die politische Rechte an Zustimmung gewinnt und bürgerliche Parteien immer weiter nach rechts rücken, ein Antifaschismus jenseits vom Wahlkampf und moralischem Appell notwendig ist. Denn an was es fehlt ist nicht Anstand, sondern an Leuten die sich aktiv auf den Straßen den Rechten in den Weg stellen, sowie auch inhaltlich die rechten mit Gegenforderungen angreifen.

Deshalb rufen wir dazu auf, sich am kommenden Samstag den Gegenprotesten an zu schließen. Diese werden ab 14 Uhr am Hbf stattfinden. Wir werden den Rechten weder in Mainz noch irgendwo sonst die Straßen überlassen.
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4 weeks ago

Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz

Heute waren unsere Gedanken, bei unserem Freund und Genossen Claus. Du fehlst uns immer noch sehr und wirst auch nie vergessen sein.Wir trauern um unseren Freund und Genossen Claus Schwarzrock
Er starb nach einem tragischen Autounfall am Mittag des 20. September. Claus wurde nur 18 Jahre alt.

Wenn wir an ihn zurück denken, dann sehen wir einen Menschen, der immer versuchte denen eine Stimme zu geben, die in unserer Gesellschaft keine haben. Claus war überzeugter Antispeziesist, der Kampf für Tierrechte lag ihm besonders am Herzen. Das spiegelte sich auch in seiner Lebensweise als Veganer wieder.
Geflüchtete hieß er nicht nur willkommen, sie waren seine Freunde. Er half ihnen bei den großen und kleinen Problemen des Alltags ohne sie zu bevormunden. In Claus' Handeln wurde klar, dass ihm die Gleichwertigkeit eines jeden Lebens bewusst war.
So war er sich auch nicht zu schade mit jenen zu diskutieren, die seine Meinung nicht teilten. Auch in diesen Diskussionen zeigte sich die Begeisterungsfähigkeit dieses einzigartigen Menschen. Die Offenheit und die Freude, die er den Menschen in seiner Umgebung bereitete, werden wir nie vergessen.
Claus' Taten sprachen lauter als Worte und wir wollen ihn in Erinnerung behalten wie er war: Hilfsbereit, Froh und voller Tatendrang.

In tiefer Betroffenheit,
LandesprecherInnenrat der Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz
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Unsere neuen Sticker sind da! ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

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