Die rheinland-pfälzische Linksjugend [’solid] fordert von Bund, Ländern und Kommunen die Rechte und Chancen junger Menschen mehr in den Fokus ihres politischen Handelns zu stellen. Es reicht nicht aus wenn Merkel und Beck, sowie Politikerinnen und Politiker in den Kommunen bloße Lippenbekenntnisse von sich geben, denen keine Taten folgen. Nach wie vor ist es die Überzeugung der Linksjugend [’solid], dass insbesondere das Bildungssystem stark unterfinanziert ist, was vor allem zu Lasten von Familien mit geringem Einkommen geht. So ist etwa der Ausbau der frühkindlichen Förderung vielerorts nur auf dem Papier existent. Angebote für Unterdreijährige sind kaum vorhanden. Viele Eltern haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, Beiträge für Bus, Kindergarten oder ein Mittagessen zu tragen, von den jährlich Hunderten von Euros für Schulbücher ganz zu schweigen. Die Pisaergebnisse zeigen immer wieder, dass gerade in Deutschland Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Leidtragenden einer fehlgeleiteten Bildungspolitik sind.

Vor diesem Hintergrund fordert Linksjugend [’solid] einen radikalen und nachhaltigen Kurswechsel der Politik. Optimale Bildungsvoraussetzungen dürfen nicht länger nur ein Privileg der Oberschicht bleiben, sondern müssen für alle gewährleistet sein. Wir nutzen den Weltkindertag dazu, von den politischen Verantwortlichen auf allen Ebenen zu fordern, nicht länger nur von Problemlösungen zu sprechen, sondern diese konsequent anzugehen. Mehr zu diesem und anderen Themen gibt es auf der Homepage der Linksjugend [’solid] unter www.linksjugend-solid.de, Kontakt zum SprecherInnenrat des Landesverbandes der Linksjugend [’solid]-RLP gibt es auch unter info@solid-rlp.de.

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