Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen der so genannte Klimagipfel statt. Vertreter aus 192 Staaten treffen sich und beraten über ein Nachfolgeabkommen, dass das bald auslaufende Kyoto-Protokoll ersetzen bzw. ergänzen soll. Viele Umweltorganisationen haben sich im Vorfeld zusammengetan und eigene Vorschläge bzw. Entwürfe für ein neues Klimaabkommen erarbeitet und veröffentlicht.

Forderungen der Umweltgruppen sind unter anderem:

  • die globale Erderwärmung muss langfristig unter 1,5 Grad Celsius gehalten werden,
  • bis 2017 muss der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen seinen Höhepunkt erreicht haben und danach kontinuierlich sinken,
  • die Industrieländer, allen voran die Länder der EU, müssen ihre Emissionen bis zum Jahre 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahre 1990 senken,
  • die Industriestaaten müssen die Entwicklungsländer bei der Entwicklung umwelt-freundlicher Technologien und bei erneuerbaren Energien unterstützen.

Die Linksjugend unterstützt diese Forderungen und verlangt von der Bundesregierung, sich für diese Ziele mit Nachdruck einzusetzen. Die Klimakonferenz muss mit einem fairen und rechtlich verbindlichen Abkommen, das von allen teilnehmenden Staaten unterzeichnet wurde, zum Abschluss kommen. Bloße Willenserklärungen oder Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr aus, um unser Klima und unseren Planten zu retten. Es ist 5 vor zwölf. Wir müssen alle gemeinsam handeln!

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