Am 15.04.2010 wurden etwa gegen 12 Uhr hiesiger Zeit deutsche ISAF-Soldaten circa 100 Kilometer südlich von Kunduz beschossen. Dabei sind vier deutsche Soldaten gefallen und fünf weitere verwundet worden.

Hierzu erklärt Juliane Pfeiffer, Bundessprecherin der Linksjugend[‘solid]: “Jeder Kriegstote ist einer zu viel, egal aus welchem Land er kommt. Und es muss klar sein, dass Krieg immer bedeutet, dass Menschen getötet werden. Für uns als Linksjugend[‘solid] ist deshalb klar, dass Krieg niemals eine Option sein kann. Wir fordern den Abzug aus Afghanistan !“

Nicht nur wir als Linksjugend [’solid] lehnen diesen Krieg klar ab. Umfragen zufolge wollen über 70 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Abzug aus Afghanistan. Daraus sollte die Bundesregierung endlich ihre Schlüsse ziehen und im Interesse aller die Truppen abziehen.

Aus Sicht von Linksjugend[’solid] kommt es darauf an, die finanziellen Mittel, die heute in Krieg und Rüstung fließen, endlich in den zivilen Wiederaufbau zu stecken. „Wer nach mehr als acht Jahren Krieg in Afghanistan nicht weiß, dass so dort kein Frieden entstehen wird, der muss blind sein. Dort weiter Krieg zu führen, ist, wie immer wieder zu versuchen, eine Schraube mit einem Hammer einzuschlagen. Ich frage mich, wie viele Tote die Bundesregierung noch braucht, bis sie das einsieht!“, erklärt Konstantin Bender, ebenfalls Mitglied im BSPR, abschließend.

Quelle: Bundesverband (Steht nicht mehr zur Verfügung!)

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