Seit der 2010 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit der Landesregierung sind Jugendoffiziere der Bundeswehr beinahe täglich in Schulen und Berufsschulen unterwegs, um für eine Karriere bei sich und für ein besseres Image der Auslandseinsätze zu werben. Ganze Schulstunden werden von ihnen übernommen, um einseitige politische Bildung zu betreiben.

Hierzu erklärt der LandessprecherInnenrat: „Diese Kooperation ist unverantwortlich. Die Bundeswehr führt in Afghanistan und andernorts Krieg, viele Menschen sterben. Die Landesregierung sollte sich für wirkliche Zukunftsperspektiven für junge Leute statt für Kanonenfutter für die Bundeswehr einsetzen. In Rheinland-Pfalz fehlen zum Beispiel zehntausende Ausbildungsplätze und die Jugendarmut steigt stetig.„

Wir unterstützen deshalb die Kampage „Schulfrei für die Bundeswehr“ und kämpfen für die Ausbildungsplatzumlage sowie die Aufnahme des Grundrechts auf Ausbildung und Übernahme in die Landesverfassung. „Wer nicht ausbildet, soll zahlen!“ Außerdem setzen wir uns im Jugendwahlkampf für ein Werbeverbot der Bundeswehr an Bildungseinrichtungen ein.

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