„Mir imponieren nur die Ratschläge,
die der Ratgebende selbst beherzigt.

(Rosa Luxemburg)

Liebe Genossinnen und Genossen,

unter diesem Motto der Genossin Luxemburg wollen wir uns vom 14. bis 15. Januar 2012 versammeln. Willkommen heißen uns die GenossInnen der Basisgruppe Großraum Koblenz. Tagungsort ist die Jugend-Kunst-Werkstatt (kurz JuKuWe), direkt gegenüber des Koblenzer Hbf (im Gebäude des „Café Mumpitz“).

Wie bei unserer letzten Mitgliederversammlung im Sommer 2011 wollen wir auch dieses Mal wieder intensiv Inhalte erarbeiten und unser tägliches politisches, aber auch privates Leben daran anpassen.

Die Vergangenheit und leider auch die Gegenwart haben uns immer wieder gezeigt, dass unser Landesverband viel Potential nicht nutzt. Das wollen wir ändern! Basisgruppen und Mitglieder die sich keiner Basisgruppe zugehörig fühlen sollen nicht länger alleine stehen:

Wir wollen Räume schaffen in denen eine kontinuierliche Arbeit für alle dauerhaft möglich ist.
Wir wollen Landesarbeitsgemeinschaften wiederbeleben und neu initiieren.
Wir wollen vernünftige Basisdemokratie und dauerhafte Transparenz ermöglichen und gewährleisten.
Wir wollen reden.
Wir wollen handeln.
Wir wollen nicht weniger, als die Welt verändern!
Und nicht zuletzt: Wir wollen aus „wollen“ „werden“ machen.

Und dafür brauchen wir Dich!

Ein obligatorisches Viel-ist-in-der-Welt-und-im-Land-geschehen soll auch in dieser Einladung nicht fehlen. Ein Rückblick auf das ausklingende Jahr kann lähmen und sogar betäuben, aber es kann uns für die Zukunft nützen:

Der Kapitalismus à la Heuschrecke und dessen Folgen hat selbst etliche Konservative zu Systemzweiflern gemacht. Hier können wir praktikable und logische Gegenkonzepte entwickeln, weiterentwickeln und in die Gesellschaft tragen.
Der jahrelange rechte Terror hat sich der Öffentlichkeit gezeigt und eine breite Diskussion in der Bevölkerung hervorgerufen. Hier können wir nun in unserem Kampf gegen den Neofaschismus auf neue Bündnispartner und eine breitere Akzeptanz hoffen.
Das Unglück von Fukushima und die folgende „Energiewende“ haben das Ende der Atomenergie in greifbare Nähe gerückt. Hier können wir nun vorne gehen und weitere Konzepte zum Schutz unserer Lebensgrundlage entwickeln.

Lasst uns anfangen zu denken, zu planen und zu handeln! Wir dürfen der Genossin Luxemburg glauben: Niemand ist glaubwürdig, der nicht selbst so handelt, wie er es anderen vorschlägt.

Das Übliche zum Schluss:

  1. Bitte anmelden (info@solid-rlp.de).
  2. Für eine Unterbringung wird (nach einer Anmeldung) gesorgt.
  3. Für Frühstück, Mittag, Kaffee/Tee und Abendbrot wird (auch vegetarisch) gesorgt (ausgefallene Wünsche müssen selbst befriedigt werden).
  4. Fahrtkosten von Mitgliedern werden übernommen (Bahn außer IC/EC und ICE; Autofahrt, wenn ein nachvollziehbarer Grund vorliegt).
  5. Es wird wieder ein freiwelliger Kostenbeitrag von Mitgliedern erhoben (5,- €), Gäste bitten wir den Beitrag (wenn nicht nachvollziehbare Gründe dagegen vorliegen) generell zu zahlen.

 

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