Der 9.11. hat in der Weltgeschichte, aber auch in der deutschen Geschichte, viel bewegt, positives wie negatives:

Am 9.11. 1848 wurde Robert Blum, ein linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von Wien im Rahmen der Märzrevolution unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität von einem Hinrichtungskommando erschossen.

Am 9.11.1918 gründen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin die Zeitung „Die Rote Fahne“ als Organ des Spartakusbundes. Ebenso ruft Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss die „deutsche Räterepublik“ aus.

Auch der Fall der Berliner Mauer am 9.11.1989 zu erwähnen.

Eigentlich aber möchte ich auf die Reichspogromnacht von 1938 eingehen:

An diesem 9./10.11.1938 wurden jüdische Mitbürger*innen verprügelt, diskriminiert und in den Suizid getrieben oder aber direkt ermordet und deren Gebetshäuser, Geschäfte und Wohnungen, aber auch Friedhöfe, unter den Augen der Feuerwehr und Polizei, angegriffen und abgefackelt.

Diese Nacht war auch der Auftakt für den systematischen Mord an Millionen von jüdischen Menschen.

Die Linskjugend RLP setzt sich dafür ein, das solche Gräueltaten nie wieder geschehen und das das Gedenken an den 9.11.1938 weiter würdig fotgeführt wird.

Wir wollen in einer Welt leben, in der sich jeder Mensch, egal welchen Alters, Hautfarbe, Geschlechts, Sexualität und Religion in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben kann!

Deswegen gilt für uns ganz klar: „Deutsche, kauft nicht bei Nazis“ (Die Ärzte)!

Wo Faschismus zum Alltag wird, wird Revolution zur Pflicht !

Eure Linksjugend RLP

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