Am gestrigen Freitag ist der sozialistische Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, seinem Krebsleiden erlegen.

Hugo Chavez hat durch Bidlungsmaßnahmen und Ernährungsprogramme versucht, der armen Bevölkerung Venezuelas eine Stimme zu verleihen und durch Vergesellschaftungen, beispielsweise der Öl-Industrie Venezuelas, den Reichtum des Landes für alle zugänglich zu machen.

Desweiteren hat er sich immer gegen George Bush und dessen verfehlte Politik gestellt.

Auch der sog. „Sozialismus des 21. Jahrhundert“ gründet auf Hugo Chavez.

Selbstverständlich ist auch er nicht unkritisch zu betrachten. Nicht nur seine Zusammenarbeit mit Diktatoren wie Lukaschenko (Weißrussland) oder Ahmadinedschad(Iran), sowie mehrere Änderungen der Verfassung zu seinen Gunsten und der Untergliederung der Justiz als reine Handlanger des Staates sind sehr kritisch zu betrachten.

Doch alles in Allem hat Hugo Chavez viel dazu beigetragen, den lateinamerikanischen Staaten eine Chance zur Demokratisierung zu geben und alte diktatorische Elemente zu verdängen. Auch unabhängige Handelszonen und ein eigenes lateinamerikanisches politisches Netzwerk hat er maßgeblich mitbegründet.

Die Linksjugend RLP bedauert den Tod von Hugo Chavez und wünscht sich, das der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ trotz seines Todes weiter fortgesetzt wird!

“Man muss sich aber daran erinnern, dass Bush keine Schuhe auf das irakische Volk geworfen hat, sondern Bomben, Tod und Zerstörung“
(Hugo Chavez)

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