Kein Vergeben, kein Vergessen!

Heute jährt sich die sogenannte Reichspogromnacht zum achtzigsten Mal. In dieser Nacht des 09.11.1938
kam es im gesamten Deutschen Reich zu Angriffen auf Menschen jüdischen Glaubens. Hunderte von ihnen wurden ermordet. Desweiteren wurden Geschäfte jüdischer Menschen und Synagogen in Brand gesteckt oder zerstört. Zehntausende Jüdinnnen und Juden wurden in den kommenden Tagen von den Faschisten in Konzentrationslager verschleppt.

Dieser Pogrom welcher wie ein Akt des „spontanen Volkszorns“ anmuten sollte, war ein von der faschistischen Führung geplantes, organisiertes und durchgeführtes Manöver, welches die bereits stattfindende Massenenteignung der jüdischen Bevölkerung zu Gunsten des deutschen Kapitals beschleunigen sollte. Somit erfüllte der Antisemitismus nicht nur eine ideologische Komponente für die NS-Führung, sondern auch eine ökonomische. Die deutsche Kriegswirtschaft ging Hand in Hand mit der Entrechtung, Enteignung und Ausbeutung der jüdischen (und anderer) Bevölkerungsgruppen im Deutschen Reich, Europa und Teilen Asiens. So ist die Reichspogromnacht nicht als isoliertes Verbrechen durch die deutschen Faschisten zu sehen, sondern muss im Kontext der Entwicklung des deutschen Faschismus und der deutschen Kriegsvorbeitungen zu sehen sein.

Für uns als Sozialistinnen und Sozialisten ist klar, dass der Faschismus ohne Kapitalismus nicht möglich ist. Dem zufolge beinhaltet ein konsequenter Antifaschismus auch einen konsequenten Kampf gegen die kapitalistische Ausbeutung. Lasst uns somit gemeinsam kämpfen, für eine solidarische und sizialistische Welt, frei von Ausbeutung und Rassismus.
Auf das Auschwitz nie wieder sei!

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