Am 1.12 marschierten erneut etwa 200-250 Personen des anti-feministischen und völkisch-nationalistischen „Frauenbündnis“ in Kandel auf. Diesen stellten sich etwa 150 bis 200 Antifaschist*innen entgegen. Vereinzelt versuchten Nazis sich in die Gegendemo zu schleichen, um Teilnehmer*innen zu fotografieren.

Am Bahnhof bereiteten wir den Nazis dann einen lautstarken Empfang. Später konnten wir eine Zwischenkundgebung der Faschisten erheblich lautstark stören. Jedoch kam es erneut zu unverhältnismäßigen Polizeigewalt. Eine Gruppe von Antifaschist*innen versuchte noch einmal bei der Endkundgebung der Nazis, diese lautstark zu stören. Die Polizei versuchte daraufhin diese Gruppe einzukesseln. Einer von den Nazis nahm ein mobiles Verkehrsschild und schlug mit der Eisenstange auf einen Antifaschisten und verletzte diesen schwer. Die Polizei ergriff aber daraufhin nicht den Angreifer, sondern versuchten mit massiven Knüppelschlägen die antifaschistische Gruppe einzukesseln.

Der Verletzte konnte noch ins Krankenhaus gebracht werden und ein Gegendemonstrant wurde später noch willkürlich von der Polizei festgesetzt. Ein Grund mehr über die Notwendigkeit der Roten Hilfe e.V. um gegen Repressionen rechtlich vertreten zu sein.

Während des ganzen Geschehn trafen sich, weit ab von der Demo, lokale CDU Politiker. Hier machten sie ein paar Fotos um zu zeigen, dass man ein Zeichen gegen Rechts setzen würde. Kurz danach zogen diese aber wieder nachhause. Es handelte sich übrigens um die gleichen CDU Politiker, darunter Gemeinderat Brechtel und Bundestagabgeordneter Gebhart, die die Gegendemonstrant*innen gleichsam als Gewalttäter abstempelten und diese auf gleicher Stufe mit den Rechten stellten.

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