Seit heute Morgen um 3 Uhr haben die Pilot*innen von Ryanair ihre Arbeit niedergelegt und befinden sich im Streik. Die Fluggesellschaft war dadurch gezwungen 400 Flüge zu streichen.
Mit dem Streik wollen die bei der Gewerkschaft Cockpit organisierten Pilot*innen, die in Deutschland die Flieger stehen lassen, dafür sorgen, dass ihr Grundgehalt erhöht wird und sie nicht mehr von Prämienzahlungen abhängig sind. Außerdem geht es um die hohe Arbeitsbelastung, so dürfen Pilot*innen maximal 900 Stunden in der Luft sein und Ryanair reizt diese Grenze regelmäßig aus. Hinzu kommt, dass Urlaub willkürlich und ohne Absprachen vergeben wird, was dazu führt, dass ein Familienleben kaum möglich ist. Auch hiergegen wollen sich die Pilot*innen mit dem Streik zur Wehr setzen. Viele berichten, dass das Management der Fluggesellschaft die 900 Stunden mehr als Ziel begreift, anstatt als Belastungsgrenze.

Der Streik bei Ryanair ist nicht auf Deutschland begrenzt: es streiken außerdem Kolleg*innen in Irland, Schweden, den Niederlanden und auch ihnen gilt unsere Solidarität! Nur durch internationalen Druck durch die Arbeiter*innen kann man das ausbeuterische Geschäftsmodell von Ryanair bekämpfen. Dabei ist es auch wichtig, dass nicht nur die Pilot*innen in den Streik treten, sondern das gesamte Bord- und Bodenpersonal.
Wir solidarisieren uns mit den Streikenden und wünschen ihnen viel Kraft und Erfolg für ihren heutigen Streik und die auch weiterhin anstehenden Kämpfe! 

Solidarität mit den streikenden Pilot*innen bei Ryanair!

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