Zu Hitlers Geburtstag, dem 20. April, wollten Faschisten in Ingelheim aufmarschieren. Zur Demonstration aufgerufen hatten die Partei „Die Rechte“, die „Kameradschaft Rheinhessen“ und der „Nationale Widerstand Zweibrücken“.
Doch die Demonstration der Rechten gestaltete sich schnell zu einem politischen Desaster. Gerade einmal 13 Nazis standen über 2000 Gegendemonstrant*innen gegenüber. Von diesen wurden die Nazis stundenlang ausgepfiffen, ausgebuht und mit Sprechchören wie „Nazis raus“ und „Wir sind mehr“ übertönt. Den Tag über gelang es den Gegendemonstrant*innen auch noch einige Male, die Rechten zu blockieren, was sie dazu zwang, ihre Route zu ändern und dazu führte, dass sie einige Stunden später als eigentlich vorgesehen, abreisen konnten.
Die linksjugend [’solid] war mit etwa 25 Genoss*innen aus den Basisgruppen Mainz, Kreuznach, Alzey und Kaiserslautern vor Ort. Wir haben viele Flyer und Sticker verteilt, kamen mit einigen Interessierten ins Gespräch und beteiligten uns auch an den Blockaden.
Es bleibt also ein äußerst positives Fazit vom vergangen Samstag zu ziehen.
Wir werden uns als linksjugend [’solid] auch weiterhin Rassismus und Faschismus entgegegenstellen. Diese faschistischen Gruppen, sind seit 2017 regelmäßig aktiv im Raum Alzey, Wörrstadt und auch Zweibrücken. Bei diesen Gegenprotesten beteiligten sich leider weitaus weniger Menschen und wir hoffen, dass Ingelheim, die nötige Aufmerksamkeit gebracht hat, daran in Zukunft etwas zu ändern.
In diesem Sinne Alerta Alerta Antifascista!

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