Wir waren heute Mittag vorm Rathaus um die Kolleg*innen vom Westpfalz-Klinikum bei einer Aktion gegen die Privatisierung des Krankenhauses zu unterstützen.

Ver.di rief zu der Aktion auf, an der sich ca. 70 Menschen beteiligten um Unterschriften gegen die Privatisierung des Krankenhauses zu sammeln und Druck auf den Stadtrat auszuüben der zu dieser Zeit tagte.

Seit dem das Krankenhaus in Kaiserslautern zu einer profitorientierten GmbH wurde, herrschen dort katastrophale Zustände, sowohl für das Personal als auch für Patient*innen.
Das Personal ist massiv unterbesetzt, die Ausstattung mangelhaft. Menschen in Not und geringen finanziellen Mitteln wird nicht geholfen.

Wir als linksjugend [’solid] Kaiserslautern fordern die Entprivatisierung aller Krankenhäuser und medizinischer Institutionen! Die Gesundheit der Menschen muss das oberste Interesse sein, nicht die Profitmaximierung!
Außerdem fordern wir einen verbindlichen Personalschlüssel, ein Einstiegsgehalt von 3000€ in allen Pflegebereichen sowie perspektivische Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohn- und Personalausgleich!

Auch in Zukunft werden wir uns solidarisch mit allen Kolleg*innen zeigen, die sich mit Arbeitskämpfen dem weiter ausbreitendem kapitalistischen System stellen und mit dessen Folgen zu kämpfen haben – egal ob im Krankenhaus, in Supermärkten oder bei Opel – egal ob in Kaiserslautern, Teheran oder Paris!

Hoch die internationale Solidarität!



(Leider hat es auch zwei bekannte Neo-Nazis zu dieser Aktion verschlagen. Unsere Kämpfe müssen international sein und unsere Probleme können nicht durch Rassismus und Nationalismus gelöst werden.
Wir hoffen dass die Verantwortlichen bei Ver.di in Zukunft klarere Kante zeigen und diese Menschen von solchen Aktionen fernhalten.)

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