Samstag, 5. Dezember

10 Uhr: Wie entstehen die zyklischen Krisen des Kapitalismus?

Referent*in: Prof. Friedrich Voßkühler (Professor für politische Ökonomie, ISO – InternationaleSozialistische Organisation)

Zoom-Zugang: https://zoom.us/j/92700546197

Dass Karl Marx seinerzeit vor den Krisen des Kapitalismus gewarnt hat, hat sich inzwischen herumgesprochen. Erstaunlich wenig hat sich jedoch herumgesprochen, was genau er zur Wechselwirkung der Krisen mit dem Kapital gesagt hat, darüber wie wir wieder herauskommen sollen und welche Rolle der Staat dabei spielt.Jetzt wo wir vor einer der größten Wirtschaftskrisen seit 100 Jahren stehen, ist es höchste Zeit sich genauer mit eben diesen Fragen zu beschäftigen.In Panik vor dem heraufziehenden Crash, hat auch die Bundesregierung alle Hebel in Bewegung gesetzt und Maßnahmen getroffen, um die Wirtschaft, das heißt die großen Konzerne und ihre Profite zu retten. Milliarden fließen in Lufhansa, Autoindustrie und Co.Es ist deutlich, dass erstens,die Herrschenden diese Krise sehr, sehr ernstnehmen und zweitens, dass sie vieles was uns bislang über die Wirtschaft gesagt wurde -die Schwarze Null, die Vorzüge der Privatisierung, Nicht-Intervention des Staates – im Zweifel nicht ernstnehmen.Wir wollen diese Form der Krisenpolitik kritisch beleuchten, aber auch prüfen, ob die Krisentheorie von Marx nicht ein geeigneterer Ratgeber ist als die hochbezahlten Berater von Politik und Wirtschaft.In dem Vortrag von Prof. Friedrich Voßkühler wollen wir diese und weitere Fragen betrachten und anschließend gemeinsam diskutieren.- Wie und warum entstehen Krisen im Kapitalismus?- Wie ist es zur aktuellen Krise gekommen und womit müssen wir nun rechnen?- Was können wir tun, um aus dem Schlamassel wieder herauszukommen?

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