Flyer zur Bundestagwahl 2021.

Gegen Sexismus & Queerfeindlichkeit! Diskriminierung bekämpfen.

Wusstest du, dass ein Drittel aller Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren von Essstörungen betroffen oder gefährdet ist? Wusstest du, dass jede vierte Frau in Deutschland in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erleben muss, und dass diese Gewalt meist von ihrem Partner ausgeht? Wusstest du, dass der deutsche Staat queerfeindliche Verfolgung nicht als Asylgrund anerkennt und queere Geflüchtete in ihren Heimatländern geoutet hat?  Und wusstest du, dass sich trans Personen für eine Vornamens- und Personenstandsänderung einem schikanierenden Verfahren unterziehen müssen, das schnell mal bis zu 2000€ kosten kann? Alle diese Beispiele zeigen eins: Frauen; inter, nichtbinäre, trans und agender Personen (FINTA) werden noch immer diskriminiert und sind noch lange nicht gleichberechtigt. Das wollen wir ändern. Mit dir können wir es schaffen!

Starkes Zeichen oder reine Symbolpolitik?

Man könnte meinen, der Kampf für Feminismus und LGBTIQA*-Rechte hätte viele Unterstützer*innen. Doch wenn im „Pride Month“ Firmen ihr Logo mit der Regenbogenfahne schmücken und Frauen in Führungsetagen sitzen, sind das zunächst nur rein symbolische „Fortschritte“. Dass dahinter meistens nicht mehr steckt, sieht man schnell. So steht zum Beispiel der weiblichen Führungsperson im Unternehmen eine schlecht bezahlte weibliche Reinigungskraft entgegen. Und Queerfeindlichkeit kann auch problemlos trotz des Regenbogenprofilbilds erfolgen – das hat die UEFA bewiesen. Natürlich wurden die Firmenprofilbilder nicht an Standorten in Saudi-Arabien und Russland geändert. Die Gleichberechtigung von Minderheiten ist eben nur erwünscht, solange sie nicht die Profite gefährdet. Wenn sich Unternehmen als feministisch und queerfreundlich inszenieren, sind sie also nicht wirklich an FINTA- und LGBTIQA*-Personen interessiert, sondern lediglich an ihrer Kaufkraft.

Sexismus und Queerfeindlichkeit können beseitigt werden!

Viele Menschen tragen sexistische und queerfeindliche Vorurteile in sich oder diskriminieren Andere (auch wenn sie es gar nicht wollen). Sie haben jedoch keinen Vorteil dadurch. Einen Vorteil haben nur die wenigen Superreichen, die durch die Ausbeutung der Mehrheit ihren Wohlstand machen. Sie nutzen und fördern Diskriminierung gezielt zur Spaltung. Denn wenn „wir hier unten“ uns uneinig sind, uns gegenseitig bekämpfen, werden wir nicht gemeinsam für ein gutes Leben kämpfen. So sorgen Sexismus, Queerfeindlichkeit und Patriarchat dafür, dass das kapitalistische System funktioniert.

Jeder Tag ist feministischer Kampftag!

Um wirklich etwas ändern zu können, müssen wir uns organisieren. Nur geeint als Arbeiter*innenklasse und Jugend, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft, können wir dem System der Reichen etwas entgegensetzen und eine Zukunft ohne Diskriminierung und Ausbeutung für alle erkämpfen.

Dafür kämpfen wir:

– Gleiche Löhne für gleiche Arbeit! Lohnerhöhung in frauendominierten Berufen! Aufwertung von sozialen Berufen in Form von höherem Lohn! Schluss mit Kürzungen bei Frauenhäusern und sozialen Diensten!

– Abschaffung der diskriminierenden Abtreibungsparagraphen §218 und §219a

– Für geschlechtliche Selbstbestimmung und das vollständige Verbot von sogenannten Konversionstherapien!

– Für ein uneingeschränktes Asylrecht und Anerkennung sexueller und queerfeindlicher Verfolgung als Asylgrund!

🚩Mach mit!🚩

Unsere Basisgruppen:

Mitglied werden:

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