In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen über Betriebsschließungen, Stellenstreichungen und Massenentlassungen. Egal ob bei Galeria Karstadt Kaufhof, H&M, Adient oder MAN – die Auswirkungen der Wirtschaftskrise treffen tausende Arbeitende und stürzen sie in Armut sowie Existenznot. Dabei sind die Betroffenen die, die am wenigstens schuld an der aktuellen Krisensituation sind.

Schon 2019 war spürbar, dass wir auf eine Wirtschaftskrise zurollen. Auch wenn durch die Pandemie diese Negativentwicklung befeuert wurde, zeigen praktische Beispiele wie die Schließung des GKN-Werks in Kaiserslautern, dass wir uns nicht nur aufgrund von COVID-19 in dieser Lage befinden. Wirtschaftskrisen, und die damit verbundenen Auswirkungen wie Arbeitslosigkeit, Existenzängste und Armut, sind nämlich ein natürlicher Bestandteil des kapitalistischen Systems.

Während die Gewinne der letzten Jahre privatisiert werden, also an die Bosse und Aktionäre ausgezahlt werden, sollen nun die Verluste sozialisiert werden, also auf Kosten der Beschäftigten möglich kleingehalten werden. Daraus folgen dann Stellenstreichungen, Betriebsschließungen und Massenentlassungen oder auch Kurzarbeit, die viele Arbeitende an ein Existenzminimum drängt.

DIE LINKE steht an der Seite der Betroffenen und allen anderen Arbeitnehmer*innen! Sie fordertet eine Demokratisierung der Wirtschaft und eine Produktion, die nach dem Interesse der Gesellschaft und nicht dem Interesse der Bosse und Aktionäre ausgerichtet ist. Außerdem tritt sie für einen gesetzlichen Mindestlohn von 14€ die Stunde und eine Verbesserung des Kündigungsschutzes ein.

Um uns gegen diese Angriffe zu wehren und ein besseres Leben mit höheren Löhnen, niedrigere Arbeitszeit und ohne Existenzängste zu erkämpfen, müssen wir uns organisieren und gemeinsam mit der LINKEN und Gewerkschaften kämpferische Kampagnen voranbringen!

Wir als linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz fordern:

  • Keine Massenentlassungen und Stellenstreichungen! Die Krise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden!
  • Einführung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn und Personalausgleich!
  • Gesetzlicher Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde – ohne Ausnahme!
  • Für kämpferische Gewerkschaften! Keine Sozialpartnerschaft mit den Herrschenden!
  • Enteignung der 200 größten Banken und Konzerne und deren Überführung in demokratische Kontrolle sowie Verwaltung der Beschäftigten und Vertreter*innen aus Gewerkschaften und Staat!
  • Sozialistische Demokratie weltweit!

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