Am Freitag waren Genoss*innen der linksjugend [‘solid] Mainz und Alzey auf der Demonstration zum Gedenken an den rassistischen Anschlag in Hanau von vor zwei Jahren. An der Demonstration nahmen insgesamt rund 200 Menschen teil.
Auch wenn der Anschlag schon zwei Jahre her ist, dürfen wir nicht zulassen, dass das Gedenken an die Opfer in Vergessenheit gerät. Gerade die Zeugenaussagen der Angehörigen vor dem Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag verdeutlichten nochmal, wie sehr Rassismus in der DNA der BRD eingraviert ist. Warum wurden die Angehörigen nicht vorher über die Obduktionen informiert? Warum waren die Notausgänge versperrt? Warum wurden die Angehörigen in ihrer Trauerphase allein gelassen? Ein Angehöriger berichtet, wie er zusammen mit einem Opfer nach Hanau zog, um den Alltagsrassismus in Bayern zu entkommen.
In unseren Reden verdeutlichten wir deshalb nochmal, worin wir den Ursprung des Problems sehen. Wir sind der Meinung, dass ein Kampf gegen Rassismus auch immer ein Kampf gegen den Kapitalismus sein muss. Durch den Rassismus, der von den Herrschenden geschürt wird, können beispielsweise Waffenexporte und Kürzungen viel leichter legitimiert werden und der wahre Grund für das schlechte Leben im Kapitalismus wird verschleiert.
Praktisch bedeutet das für uns, dass wir den Kampf gegen Rassismus verbinden mit dem Kampf für soziale Verbesserungen, wie höhere Löhne und niedrigere Mieten für alle. Dadurch können Spaltungen überwunden werden und auf der Grundlage rassistische Vorurteile zurückgedrängt werden können.
Wenn du das ähnlich siehst, werde mit uns aktiv!

Hier ein Video mit unserem Redebeiträgen.


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