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Mobikundgebung: Kein „Tag der deutschen Zukunft“ in Worms!

30. Mai 2020 @ 16:30 18:00

Linksjugend [’solid] Mainz

www.linksjugend-mainz.de

Gutenbergplatz

Mainz, + Google Karte

Wie schon vor einem Jahr angekündigt, wollen die Faschisten am 6. Juni bundesweit nach Worms reisen, um dort den letzten sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) abzuhalten. Auch die gerade stattfindende Pandemie hält sie momentan nicht davon ab, weiter zu mobilisieren. So tauchten weiterhin in Alzey und anderen Städten Sticker auf, die zum TddZ aufrufen. Des Weiteren wurde eine Kundgebung am 8. Mai in Bretzenheim/Bad Kreuznach von den lokalen Faschisten um Florian Grabowski abgehalten, die unter anderem zur Mobilisierung nach Worms dienen sollte.

Erst Anfang des Jahres wurde wieder einmal auf schrecklicher Art und Weise deutlich wie reell die Gefahr von Rechts ist. Der Täter von Hanau war kein verwirrter Einzelfall, sondern reiht sich in ein Reihe von Anschläge und Morden durch Faschisten in ganz Deutschland ein. Auch in der Bundeswehr und in der Polizei werden immer wieder Fälle von organisierten Neonazis bekannt (wie etwa der NSU 2.0) und es ist davon auszugehen, dass die bekannten Fälle erst die Spitze des Eisbergs sind.

Die letzten Wochen haben Deutschland und die Welt in eine der wohl schwersten Krisen in den letzten 100 Jahren geworfen. Die Pandemie, die nach dem Ausbruch des Covid-19 Virus folgte, hat tausende Leben gekostet und die Folgen der neoliberalen Gesundheitspolitik offen dargelegt. Dazu kommt eine Weltwirtschaftskrise, die jetzt schon Millionen von Arbeiter*innen arbeitslos gemacht hat. Während dessen versuchen die Regierungen weltweit die Folgen auf die arbeitende Bevölkerung abzuwälzen und macht den großen Konzernen Geschenken in Form von Hilfspaketen. Die Trennlinie, die durch unsere kapitalistischen Gesellschaft läuft wird deutlicher den je. Auf der einen Seite steht die arbeitende Bevölkerung, die dem Virus oft schutzlos ausgeliefert war und jetzt die Kosten übernehmen soll und auf der anderen Seite stehen die Konzernchefs und die Regierungsvertreter*innen, die die Profite der Reichen schützen wollen.

Die Nazis, die zum TddZ mobilisieren verbreiten, aber Lügen um die aktuelle Krise umzudeuten. Nicht, dass kapitalistische System ist schuld, sondern Geflüchtete, Muslime, Juden und alle anderen die in ihr krudes Weltbild passen. Doch die Krise macht keinen Unterschied zwischen Religion, Hautfarbe oder Herkunft. Die Bosse werden unabhängig von alldem Kolleg*innen entlassen. Unabhängig von ihrer Religion erhalten Menschen weiterhin Mieterhöhungen, obwohl die großen Immobilienkonzerne jetzt schon Millionen an Dividenden auszahlen. Die Ereignisse in den letzten Wochen haben eine klare Antwort auf den Naziaufmarsch nur noch dringender gemacht.

Unsere beste Verteidigung gegen die Krise und den Faschisten ist Solidarität. Wir müssen als Arbeiter*innen, Schüler*innen und Studenten zusammenstehen und für eine sozialistische Gesellschaft kämpfen, in der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt steht und die die Profite der Bosse. Wir müssen zusammenstehen gegen die Gefahr von Rechts und gegen Ausgrenzung von Minderheiten. Kampf dem Faschismus und Kampf dem Kapitalismus!

Deshalb rufen wir dazu auf am 6. Juni zu den angemeldeten Kundgebungen zu kommen. Im Vorfeld findet am 30. Mai um 16:30 in Mainz eine Mobi-Kundgebung am Gutenberg-Platz statt um auf den Naziaufmarsch aufmerksam zu machen! Kommt vorbei!

Wenn ihr Unseren Aufruf unterstützen wollt, eine Reden halten wollt oder Infostände aufbauen wollt schreibt uns gerne über Facebook (@solidmz) oder Email (info@linksjugend-mainz.de) an.

Genaue Auflagen werden wir erst am 25. Mai erhalten, da dann neue Lockerungen beschlossen werden sollen. Wir werden aber alles tuen, um die nötigen Hygienemaßnahmen auf der Kundgebung zu gewährleisten.

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